Wels im Pech

In historischem Judo-Finale musste Los entscheiden

Oberösterreich
10.11.2019 09:30
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Judoka aus Wels verpassten in einem historischen Judo-Duell in Gmunden den ersten Titel seit 1977 in der Verlängerung!

Wie geil kann Judo sein! „Ippon, Ippon, Ippon!“, tobten über 1000 Zuschauer in Gmunden. Ehe der Sensationssieg von Wels-Judoka Shamil Borchashvili über den von Serienmeister Galaxy Wien geholten Ex-Weltmeister Saeid Mollaei feststand. Die Halle kochte auch danach weiter. Denn Multikraft Wels führte nach dem Halbfinal-9:5 über Flachgau im Finale gegen Favorit Wien 4:1 und 6:4, war dem ersten Meistertitel seit 1977 nah. Schließlich stand’s 7:7 – und auch nach Unterbewertungen remis – 70:70. Was es in der Final-4-Geschichte zuvor noch nie gegeben hatte!

Wels hatte Riesen-Pech
Also musste das Los entscheiden, welche drei Kämpfe wiederholt werden. Und da hatte Wels Riesen-Pech! Just die zuvor verlorenen Kämpfe in den Klassen bis 66kg, -81kg und -90kg wurden gezogen. Nach zwei Duellen stand’s 6:8, hatte Galaxy Titel Nummer 7 in Folge fixiert. „Der Stolz überwiegt aber“, sagte Wels-Coach Dullinger nach dem ersten Finaleinzug seit 42 Jahren! Während Legende Sabrina Filzmoser nur schnaufte: „Ich bin mit den Nerven am Ende, so ein tolles Finale hab’ ich noch nie gesehen!“

Oliver Gaisbauer, Kronen Zeitung

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