Gewalttätiger Vorfälle

Linzer Politik reagiert auf steigende Jugendgewalt

Das Auffliegen von Tötungsspielen durch jugendliche Migranten im Linzer Lenaupark-Viertel und die jüngste Serie von gewaltsamen Übergriffen durch junge Ausländer hat für die Stadtpolitiker nun offenbar endgültig das Fass zum Überlaufen gebracht: Am 18. November wird eine Sicherheitskonferenz zur Jugendgewalt einberufen.

Die Häufung von Straftaten durch ausländische Jugendliche in Linz war in den vergangenen Wochen alarmierend. Jüngste Beispiele: Am Mittwochabend sollen drei junge Ausländer einen auf den Gehstock angewiesenen Rentner (66) niedergeschlagen und beraubt haben. Vergangenes Wochenende sollen zwei junge Männer auf der Landstraße von einer fünfköpfigen Migranten-Bande grundlos spitalsreif geprügelt worden sein. Und im Lenaupark-Viertel wurde nach Schüssen eine Softgun gefunden, die Jugendliche für Hinrichtungsspiele eingesetzt hatten.

Sicherheitskonferenz
Die Stadtpolitik reagiert darauf, hat zur Suche von Lösungen gegen Jugendgewalt für 18. November eine Sicherheitskonferenz angesetzt. „Wir nehmen die Sorgen der Bürger ernst und hoffen, dass wir all jene an einen Tisch bekommen, die zu einer Verbesserung der Situation beitragen können“, begründen Stadtchef Klaus Luger und Sicherheitsstadtrat Michael Raml. Neben der Polizei sind auch Vertreter der Sozial- und Migrationsarbeit geladen. „Sie haben den besten Kontakt zu jenen Gruppen, aus denen die Täter nur allzu oft kommen“, erklärt Michael Raml.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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