Vorzeitiger Rücktritt

Linzer Magistrats-Chefin bat um Vertragsauflösung

Einen überraschenden Rückzug an der Spitze des Magistrats vermeldete am Montag der Linzer Bürgermeister. Martina Steininger wird ihren noch bis 2023 laufenden Vertrag als Magistrats-Direktorin vorzeitig auflösen. Angeblich auf eigenem Wunsch.

Die Stadt muss sich um einen neuen Magistrats-Direktor umsehen. „Martina Steininger wird ihren Vertrag aus persönlichen Gründen nicht bis zum Ende erfüllen und im Frühjahr 2020 gehen“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Steininger übernahm den Top-Job am 1. Dezember 2013. 2018 verlängerte sie um weitere fünf Jahre.

Akten-Affäre kein Grund
Luger schließt definitiv aus, dass die Rathaus-Chefin wegen der Akten-Affäre um liegengelassene Strafen das Handtuch warf: „Als sie mir die persönlichen Gründe nannte, habe ich gar nicht versucht, sie zu überreden“, so Luger. Steininger war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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