In den 80ern in OÖ

Moon-Sekte sammelte Geld für den Anführer

Der Österreicher Josef B. sowie der Niederländer Gerrit-Jan D. werden im Zuge der in Ruinerwold jahrelang in völliger Isolation lebenden Familie immer wieder mit der sogenannten Vereinigungskirche oder der Moon-Sekte in Verbindung gebracht. Der ehemalige Sektenreferent der Diözese Linz erinnert sich an Szene in den 80er-Jahren.

Genau 26 Jahre lang war Andreas Girzikovsky, Leiter der Schulpsychologie OÖ, in Salzburg und in Linz als diözesaner Sektenreferent tätig. Er erinnert sich gut an die Sekten-Szene in Oberösterreich: „In den Achtzigerjahren gab es in der Linzer Volksgartenstraße ein Büro der Moon-Sekte. Es war nur eine kleine Gruppe von denen in Oberösterreich aktiv. Sie waren einfach zu verrückt und mit ihrem Gedankengut zu weit weg von den meisten Jugendlichen.“

Mitglieder haben auf den Straßen gebettelt
Josef B. aus der Gemeinde Waldhausen soll, wie berichtet, zu einer Abspaltung der Moon-Sekte gehören. Experte Girzikovsky: „Die Moon-Sekte war nur darauf aus, möglichst viel Geld für ihren Führer zu sammeln. Die Mitglieder haben auf den Straßen gebettelt und Blumen für einen angeblich guten Zweck verkauft.“

Für Girzikovsky ergeben deshalb auch die Abneigung gegen die Kirche und gewisse Aussprüche von Josef B., die seine ehemaligen Nachbarn verstörten, einen Sinn: „Sektengründer Sun Myung Moon hat ja behauptet, dass er von Jesus beauftragt wurde und er der neue Messias ist.“

Kronen Zeitung/krone.at

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen