18.10.2019 17:30 |

Neue Serie

Steirische SPÖ plakatiert nun doch mit Parteilogo

Die erste Plakatwelle der steirischen SPÖ zur Landtagswahl - Stichwort „Schichtwechsel“ - kam ohne den Namen Michael Schickhofer und ohne SPÖ-Logo aus. Bei der zweiten Plakatserie, die am Freitag präsentiert wurde, ist das anders. Die Sozialdemokraten konzentrieren sich dabei auf die Zielgruppe der „hart arbeitenden Menschen“, Ehrenamtliche, freiwillige Hilfskräfte und den Respekt für Umwelt. Eine weitere Plakatwelle soll etwa zwei Wochen vor der Wahl vorgestellt werden

Fünf Plakatsujets werden in den kommenden Tagen affichiert und zu einem Großteil die „Schichtwechsel“-Teaser auf den rund 150 Stellplätzen der SPÖ ablösen. Drei der Sujets zeigen Schickhofer im Gespräch oder in Interaktion mit Menschen: dem Feuerwehrmann, einer Pflegekraft oder Krankenschwester und einem Kind. Die beiden anderen Sujets plakatieren „Netzausbau. Digital und auf Schiene“ sowie „Damit die Lebensqualität steigt. Und nicht die Miete“.

Schickhofer zielt auf „hart arbeitende Mittelschicht“
Besonderen Wert für die SPÖ scheint das Plakat für die „hart Arbeitenden“ zu haben: „Bisher habe ich oft gehört, dass die SPÖ nur etwas für die Armen tue und zu wenig für hart arbeitende Leute aus der Mittelschicht“, erklärte Schickhofer. Genau auf jene Familien, die ein Bruttoeinkommen von insgesamt 2000 bis 4000 Euro haben, wolle sich der SPÖ-Chef nun vermehrt konzentrieren. Einer seiner Vorschläge, nämlich das Pendlerticket, habe sich bereits auf diese Zielgruppe bezogen.

„Tour der 100.000 Haushalte“
Landesgeschäftsführer Günter Pirker schilderte, dass sich in den kommenden Monaten die roten Funktionäre eine „Tour der 100.000 Haushalte“ vorgenommen haben. Schickhofer selbst werde an den Türen läuten und den Menschen seine Visitenkarte in die Hand geben. Mehr als 100 Veranstaltungen seien geplant, darunter etwa auch das eine oder andere „Schichtbier“ freitags mit Arbeitern.

Eine Vermischung mit der Bundes-SPÖ will man vermeiden. Selbst beim Wahlkampfabschluss am 23. November am Grazer Messegelände setze man nicht unbedingt auf Gäste aus Wien: „Jetzt geht es um die Steiermark, nicht um den Bund“, unterstrich Schickhofer. Er selbst wolle sich aber nach der Wahl sehr wohl wieder um seine Aufgaben bei der Bundes-SPÖ kümmern.

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