Knabberspaß mit Folgen

Kleine Haselmaus legt Trafostation lahm

Was ein solch kleines Geschöpf nur alles auslösen kann. Eine winzige Haselmaus hat in Oberösterreich eine Trafostation lahmgelegt, nachdem sich der kleine Nager das warme Plätzchen als Winterquartier auserkoren hatte. Die Maus folgte dabei jedoch auch ihrem Nage(r)-Instinkt, knabberte an zahlreichen Stellen den isolierenden Kunststoff bis zum Kupferdraht ab und löste so einen Störungsalarm aus.

Wie Netz-Oberösterreich-Sprecher Wolfgang Denk berichtet, hatte das Netzleitsystem in dieser Woche die „Steuerungsverbindung zu einer Trafostation in Ried im Traunkreis verloren“ und in der Folge Alarm ausgelöst. Mitarbeiter Helmut Stubauer sah daraufhin nach dem Rechten - und sollte beim Betreten der Station rasch sein flauschig-braunes Wunder erleben. Sofort habe er in die „runden, dunkelbraunen Augen“ der Haselmaus geblickt, so Denk.

„Isolierung als besonders schmackhaft befunden“
„Grund für den Störungsalarm war, dass die Haselmaus nicht nur Futter auf den umliegenden Wiesen und Feldern gesammelt, sondern auch die Isolierung der Steuerungsanlagen als besonders schmackhaft befunden hat“, berichtet der Sprecher weiter. „An zahlreichen Stellen wurde der isolierende Kunststoff bis auf den Kupferdraht abgeknabbert.“ Einen Stromschlag habe es glücklicherweise nicht gegeben - die Leitungen hätten aber trotzdem nicht mehr funktioniert.

Ausquartieren musste der Mitarbeiter die Haselmaus übrigens nicht. Sofort sei sie durch die offene Tür wieder ins Freie gehuscht und „ist sicher schon auf der Suche nach einem neuen Winterquartier“, so Denk.

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