07.10.2019 15:04 |

Rallye

Walkner rast nur knapp am Sieg vorbei

KTM-Pilot Matthias Walkner ist bei der Rallye Marokko weiterhin ganz stark unterwegs. Nachdem er am Sonntag aufgrund von Navigationsproblemen einige Zeit eingebüßt hatte, schlug der Kuchler am Montag auf der dritten Etappe eindrucksvoll zurück und machte auch in der Gesamtwertung wieder einen ordentlichen Satz nach vorne.

Ein missverständliches Roadbook und daraus resultierende Schwierigkeiten beim Navigieren hatten Matthias Walkner am Sonntag auf der zweiten Etappe der Marokko-Rallye viel Zeit gekostet. Nach dem elften Etappenrang war der 33-Jährigen in der Gesamwertung auf Rang zehn zurückgefallen.

Doch am Montag konnte der Sieger der Dakar Rallye von 2018 eindrucksvoll zurückschlagen. Auf der 3. Etappe raste Walkner auf Tagesrang zwei, nur knapp zwei Minuten hinter seinem KTM-Teamkollegen Toby Price (AUS) und machte damit auch in der Gesamtwertung wieder viel an Boden gut. „Heute hat es echt richtig viel Spaß gemacht auf der abwechslungsreichen Piste, trotzdem war es keine einfache Wertungsprüfung! Wir sind zwei Tage mit denselben Reifen gefahren und die letzten 100 Kilometer waren nur noch am Limit. Wenn man plötzlich dreimal so viel Bremsweg hat wie gewohnt, dann geht es zum Teil extrem knapp her auf dem rutschigen Geröll. Ich habe allerdings gemischte Gefühle, zweimal habe ich mich ziemlich verfahren, musste lange suchen und war schon ein wenig am Verzweifeln. Im Ziel war die Überraschung dafür umso größer. Mit dem zweiten Platz hätte ich aufgrund meiner Navigationsfehler niemals gerechnet. An so einem Tag hätte ich locker eine viertel Stunde gut machen können und das ärgert mich zwar einerseits, aber die Freude überwiegt ganz klar. Es sieht so aus, als ob auch die Anderen einige Schwierigkeiten hatten“, schildert Walkner seine Erlebnisse vom Montag.

Im Gesamtklassement führt vor den letzten zwei Etappen Tagessieger Price mit einer Fahrzeit von 13:18:13 Stunden. Walkner verbessert sich gleich um acht Positionen von Rang zehn auf zwei, nur4:08 Minuten hinter dem Australier. Ein spannendes Finale scheint also garantiert.

Peter Weihs
Peter Weihs
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