09.10.2019 16:25 |

Tipp der Woche

Fünf Tipps für mehr Kaffeegenuss

Der Geschmack des Espressos oder Cappuccinos am Morgen ist ausbaufähig? Hier sind fünf Tipps, wie sie in wenigen Schritten zu mehr Kaffeegenuss kommen!

1. Wasserhärte prüfen
Für einen wohlschmeckenden Kaffee muss das Leitungswasser die richtige Härte besitzen. Ist das Wasser zu weich, d. h. im sauren Bereich, verstärkt es den säuerlichen Geschmack gewisser Röstungen. Ist es zu hart, werden Säuren abgeschwächt und im Extremfall neutralisiert. Die Wasserhärte wird in d-Härtegraden gemessen und das perfekte Kaffeewasser sollte rund 8 d besitzen. Die Härte des eigenen Wassers kann man am besten mit einem speziellen Teststreifen ermitteln, den man z. B. in der Apotheke bekommt.

2. Kaffee richtig aufbewahren
Nur wer seine Kaffeebohnen oder den gemahlenen Kaffee richtig aufbewahrt, kann einen vollaromatischen Espresso oder Verlängerten zubereiten. Hat man sich für Bohnen entschieden, sollte eine geöffnete Packung innerhalb von rund drei Monaten verbraucht werden. Gemahlener Kaffee verliert viel schneller sein Aroma: Er hält seinen Geschmack nur rund einen Monat. Der Kaffee sollte in einem speziellen, lichtdichten Behältnis und möglichst kühl gelagert werden.

3. Mahlgrad anpassen
Über den Mahlgrad (von „grob“ bis „fein“) wird eingestellt, wie schnell das Wasser durch das Kaffeepulver fließt. Feiner Mahlgrad eignet sich für Getränke mit kurzer Brühdauer, wie Mokka oder Espresso, da hier die Aromen schnell gelöst werden können. Mittelfein gemahlene Bohnen eigenen sich für einen Espressokocher (auf der Herdplatte) oder bei einer Zubereitung mit Handfilter sowie per Filterkaffeemaschine. Ein grober Mahlgrad ist perfekt für z. B. die French-Press, bei der das Pulver im heißen Wasser schwimmt, bis es per Filter nach unten gedrückt wird.

4. Filterkaffee rasch trinken
Wer seinen Kaffee am liebsten mit einer Filterkaffeemaschine zubereitet, sollte das fertig gebrühte Getränk nicht zu lange auf der Warmhalteplatte stehen lassen. Nach rund einer Stunde setzt die hydrolytische Reaktion ein, bei der Säuren freigesetzt werden, die den Kaffee bitter machen. Tipp: Filterkaffee in kleineren Mengen zubereiten und innerhalb einer Stunde fertigtrinken.

5. Maschine reinigen
Für eine gleichbleibende Qualität der gebrühten Getränke ist regelmäßiges Entkalken wichtig. Speziell für die Kaffeemaschine (und eventuell auch den Hersteller) abgestimmte Entkalker gibt es im Fachhandel. Zudem können sich Kaffeeöle (oft „Kaffeefett“ genannt) in Kaffeevollautomaten ablagern und den Geschmack negativ beeinflussen. Spezielle Kaffeefettlöser helfen, diese Rückstände zu entfernen.

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