01.10.2019 10:00 |

334.464 ohne Job

Arbeitslosigkeit im September um 3% gesunken

Trotz abkühlender Konjunktur ist die Arbeitslosigkeit in Österreich weiter zurückgegangen, allerdings nicht mehr so deutlich wie noch vor einem Monat. Inklusive Schulungsteilnehmer verringerte sich die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen im September um drei Prozent auf 334.464 Jobsuchende - das waren um 10.457 Personen weniger als vor einem Jahr, wie das Sozialministerium am Dienstag bekannt gab.

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition lag heuer im September bei 6,7 Prozent - um 0,2 Prozentpunkte weniger als im September 2018. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten, im Vergleichsmonat zum Vorjahr um 26.000 Personen bzw. 0,7 Prozent. Laut Sozialministerium befanden sich geschätzte 3.812.000 Personen in unselbstständigen Beschäftigungsverhältnissen.

Jugend- und Frauenarbeitslosigkeit sinkt am stärksten
Überdurchschnittliche Rückgänge gab es bei der Jugend- (-6,1 %) und der Frauenarbeitslosigkeit (-3 %). Im Tourismus (-4 %) und in der Baubranche (-3,2 %) entspannte sich die Situation am stärksten. Bis auf die Steiermark (+0,1 %) und Vorarlberg (+0,9 %)verzeichneten alle anderen Bundesländer einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Gegen den allgemeinen Trend entwickelte sich die Zahl älterer Arbeitssuchender (+2,6 %) und die Zahl von Menschen mit Behinderung (+5,1 %).

Unbesetzte Lehrstellen
Das Ungleichgewicht am Lehrstellenmarkt setzt sich laut Sozialministerium fort. Den 8014 Lehrstellensuchenden (ohne Schulungsteilnehmer) standen zuletzt 8838 offene Stellen gegenüber. Doch in fast allen Bundesländern hat sich die Zahl der nicht besetzten Lehrstellen gegenüber dem September des Vorjahres erhöht - nur in Wien ging diese um 11,6 Prozent zurück. In der Bundeshauptstadt übersteige die Nachfrage mit sieben Lehrstellensuchenden pro verfügbarem Platz das Angebot deutlich. In Oberösterreich seien indes viermal so viele Lehrstellen offen, als Lehrstellensuchende gemeldet sind, in Salzburg und Tirol sind es dreimal so viele und in Vorarlberg doppelt so viele.

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