30.09.2019 18:27 |

Thomas-Cook-Pleite

In Spanien stehen rund 500 Hotels vor dem Aus

Wegen der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook müssen in Spanien Einschätzungen der Branche zufolge Hunderte Hotels sofort schließen. Der Präsident der Hotel- und Touristikvereinigung des Landes, Juan Molas, sprach am Montag von mindestens 500 betroffenen Einrichtungen.

Die Lage könne „noch schlimmer werden, wenn die Regierung nicht sofort Gegenmaßnahmen ergreift“, sagte Molas der Zeitung „Cinco Dias“.

Branche warnt vor immensen Kosten
Die Summe unbezahlter Rechnungen, die Thomas Cook hinterlassen hat, dürfte außerdem deutlich höher ausfallen als die ursprünglich veranschlagten 200 Millionen Euro, warnte Molas, dessen Verband rund 15.000 Unternehmen der Branche in Spanien vertritt. Allein die Kosten, auf denen acht Hotelketten sitzen blieben, belaufen sich auf fast 100 Millionen Euro.

Thomas Cook hatte vor einer Woche Insolvenz angemeldet. Von den unmittelbar davon betroffenen spanischen Hotels sind nach Molas‘ Angaben rund 100 komplett von Thomas Cook abhängig, die anderen bezogen zwischen 30 und 70 Prozent ihrer Kunden über den britischen Reiseanbieter. Besonders von der Insolvenz von Thomas Cook betroffen sind den Angaben zufolge die Kanaren und die Balearen.

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