28.09.2019 16:50 |

Schon wieder ein Video

Wird kiffender „Migrant“ der nächste FPÖ-Skandal?

Wie sieht die Welt der Grünen aus Sicht der FPÖ aus? Ganz einfach: teure Spritpreise, kiffende „Migranten“ durch die Freigabe von Cannabis, eine diktierende Sprachpolizei und „Inländer“-Seminare zwecks Integration in türkischer Sprache. Auch Heinz-Christian Straches Ex-Pressesprecher Martin Glier hat eine Rolle in dem neu hochgeladenen Videoclip. Ursprünglich stammt es aus 2013. 

72 Stunden vorm Urnengang will die FPÖ anscheinend noch vier ideologische Schreckensszenarien aufzeigen - wieder in Form eines Videos unterteilt in grünen Blenden. Er spielt das erste „Opfer“ der grünen Politik. Stichwort „CO2-Steuer“ und hohe Spritpreise, für die Blauen eine Folge von Grün.

Die zweite Szene erinnert stark an das skandalöse „Ali-Video“ (wir berichteten) und lässt Konsequenzen vermuten. Eine Pensionistin kauft in der Apotheke Medikamente ein und beschwert sich über den Preis. Dann spaziert ein Mann mit Haube, Sonnenbrille und langem schwarzem Bart herein - der wohl einen „Migranten“ darstellen soll. Er bekommt gegen ein Rezept Joints und zahlt dafür 95 Euro weniger als die Dame zuvor - und raucht sich schließlich auf einer Parkbank ein.

Speisenamen: ein Tisch im Beisl. Zwei Frauen bestellen Speisen, ein Zigeunerschnitzel und Mohr im Hemd. Dafür trudelt dann die „Sprachpolizei“ ins Lokal und erklärt: „Diese Bestellung war politisch inkorrekt!“

Zum Schluss gibt’s für den Zuseher ein „Inländer-Seminar.“ Das „Opfer“ diesmal: ein Bauarbeiter inklusive „Filmdreck“ im Gesicht. Erfolglos versucht er, Wörter auf Türkisch aufzusagen. Die Lehrerin ganz erbost: „Herr Franzi! Sie müssen sich integrieren und Türkisch lernen, sonst werden sie die Kollegen auf der Baustelle nie verstehen.“

Alexander Bischofberger-Mahr
Alexander Bischofberger-Mahr
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