Chefinspektor Kurt Rautz vom Landeskriminalamt muss eine recht dünne Suppe bearbeiten: "Wir haben nicht viel mehr als Personenbeschreibungen. Und die geben sogar für Phantombilder zu wenig her." Konkret handelt es sich beim bewaffneten Räuber um einen 165 Zentimeter großen Mann mittlerer Statur. Er war bekleidet mit schwarzer Bomberjacke, schwarzer Hose, schwarzen Handschuhen und einer schwarzen Sturmhaube mit Sehschlitzen. Rautz: "Die Kellnerin kann sich an sehr buschige Augenbrauen erinnern."
Der zweite Täter trug eine helle Winterjacke, war 185 Zentimeter groß und kräftig. Seine Maskierung bestand aus "irgendeinem dünnen gelben Material". Mit vorgehaltener Waffe und in deutscher Sprache mit ausländischem Akzent forderte der Haupttäter: "Gib' Geld!" Was die verängstigte Frau auch machte.
Die Fahndung wird durch die Tatsache erschwert, dass nicht bekannt ist, ob die Räuber für ihre Flucht ein Fahrzeug benutzten. Eine Vermutung: "Vielleicht holte sich jemand seine Casinoverluste zurück."
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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