Nach Gugl-Rauswurf

Leichtathleten noch länger in der Warteschleife

Im Juli war ihr Rauswurf aus dem Linzer Stadion verkündet worden, nun gibt’s für die Leichtathleten den nächsten Nackenschlag: Die zeitnah erhoffte Entscheidung über Ersatz-Stätten fällt erst in den nächsten drei bis vier Monaten!

Am Donnerstag sah er in Linz Leichtathletik-Weltklasse, als Pawel Wojciechowsky beim Lentos Jump der Stabhochspringer 5,73m überquerte. Am Freitag saß OÖLV-Präsident Stefan Bachl dann mit Vorgänger Hubert Lang der Spitze des Sportlandes Oberösterreich gegenüber. „Die Gespräche waren gut“, war Bachl nach jenem Meeting optimistisch, bei dem er in Sachen der versprochenen Ersatzstätten nach dem Gugl-Rauswurf die Wünsche der Leichtathleten deponierte:

Auf Zusage vor Wahl gehofft
„Wir möchten eine achtbahnige Stätte für Wettkämpfe sowie eine sechs- und eine vierbahnige zum Trainieren“, sagt Bachl. Der für die im Trauner Stadion oder am Landessportfeld geplante Wettkampf- sowie die Trainingsstätten auf eine Zusage der Politik noch vor den in zwei Wochen steigenden Wahlen hoffte.

2020 keine Ersatz-Stätten
Doch Sportlandesrat Achleitner erklärte gestern: „Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten 3 bis 4 Monaten eine Entscheidung präsentieren werden, die sicherstellt, dass der Leichtathletik auch künftig optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen zur Verfügung stehen.“ Bachl enttäuscht: „Dann werden wir erst im Sommer, wenn wir aus der Gugl raus müssen, mit dem Bau beginnen können und 2020 keine Stätten mehr haben!“

Oliver Gaisbauer, Kronen Zeitung

Oliver Gaisbauer
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