Druck auf Schwarz-Grün

Asylheim-Vorfälle: „Landesrätin rücktrittsreif!“

Tirol
02.09.2019 07:00

Für Aufsehen haben nicht nur die Enthüllungen über die vertuschten Vorfälle in den Heimen der Tiroler Sozialen Dienste (TSD) gesorgt. Auch der Verdacht, dass Heimbewohner als Securitys eingeteilt worden sind, sorgt für Diskussionen. Die FPÖ sowie die Liste FRITZ fordern den Rücktritt der grünen Soziallandesrätin Gabriele Fischer!

Ein brisantes Geheimdokument, das der „Krone“ vorliegt, zeigt - wie berichtet -, dass es von Jänner bis Juli diesen Jahres in den landesweit 80 Einrichtungen über 600 gravierende Vorfälle gab, darunter etwa auch körperliche Auseinandersetzungen sowie Angriffe auf das Sicherheitspersonal. Zudem wurde gegen 110 Personen ein Hausverbot erlassen.

(Bild: Daniel Liebl)

„Fischer ist rücktrittsreif“
„Diese Zahlen – und vielmehr der versuchte Vertuschungsskandal unter der schwarz-grünen Verantwortung – sind ein Skandal sondergleichen und dürfen nicht ohne Konsequenzen, auch personellen, an uns vorbeigehen“, sagt der designierte FPÖ-Bundesobmann Norbert Hofer und führt weiter aus: „Gewaltbereiten Asylwerbern ist jedwede Unterstützung zu entziehen, sie sind ohne Wenn und Aber abzuschieben. Die zuständige grüne Soziallandesrätin Gabriele Fischer ist nicht nur rücktrittsreif, sondern vollkommen fehl am Platz. Hier sieht man eindeutig, wohin schwarz-grüne Politik führt – zu Gewaltimport sowie Asylversagen.“

„Man wird einfach angelogen. Es reicht!“
Schützenhilfe gibt es von Tirols FP-Obmann Markus Abwerzger: „Das Motto der schwarz-grünen Landesregierung im Sinne von Täuschen und Tarnen geht munter weiter. Leider hat sich unter der neuen Soziallandesrätin nichts gebessert. Im Gegenteil, der Öffentlichkeit und den Abgeordneten werden Informationen vorenthalten, beziehungsweise: Man wird im Landtag einfach angelogen. Es reicht!“

Markus Abwerzger (Bild: APA/EXPA/JAKOB GRUBER)
Markus Abwerzger

Doch nicht nur von den Freiheitlichen gibt es ordentlichen Gegenwind, sondern auch von der Liste FRITZ. „Das sind unzumutbare Zustände. Diese Nicht-Information der Öffentlichkeit und die Falschinformation des Landtages durch Landesrätin Fischer ist untragbar. Die Bevölkerung hat ein Recht auf Aufklärung und Sicherheit. Das Sicherheitskonzept von ÖVP und den Grünen ist grandios gescheitert und muss umgehend nachgebessert werden. Landesrätin Fischer ist für die Liste FRITZ rücktrittsreif“, so Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und LA Markus Sint.

„Eindeutige Beweise wurden uns zugespielt“
Auch den Verdacht, dass Heimbewohner für Securitydienste eingeteilt wurden, will die Liste FRITZ nicht unkommentiert lassen. „Einen Einsatz von Asylwerbern im Security-Bereich sehen wir kritisch. Es ist ein hochsensibler Bereich, der in professionelle Hände gegeben werden muss“, betonen Haselwanter-Schneider und Sint. Doch dem noch nicht genug. „Wir als Liste FRITZ haben eindeutige Beweise zugespielt bekommen, wonach Asylwerber als Securitys beschäftigt worden sind. Landesrätin Fischer wird spätestens im U-Ausschuss Klartext reden müssen.“

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