25.08.2019 09:15 |

Klagenfurt

Allergiepflanze Ambrosia breitet sich weiter aus

Der Kampf gegen eingeschleppte Pflanzen in Kärnten scheint offenbar aussichtslos. Zwar wurde nach einem „Krone“-Bericht die Allergien verursachende Ambrosia (Ragweed) am Rande des Klagenfurter Flughafens mittlerweile abgemäht. Dennoch wuchert der Neophyt an fast allen Ecken der Landeshauptstadt

Während sich Ambrosia vor allem in Niederösterreich und dem Burgenland extrem heftig ausbreitet und bereits für teils erhebliche Schäden in der Landwirtschaft sorgt, dürfte die Situation – laut Experten – in Kärnten noch überschaubar sein. Dennoch sprießt die eingeschleppte Pflanze, die schlimme Allergien verursachen kann, mittlerweile bereits in allen Bezirken.

„Flächendeckende Bestände befinden sich entlang der Randstreifen von Autobahnen, vor allem zwischen Klagenfurt und Wolfsberg, Villach und dem Karawankentunnel“, heißt es seitens des Botanikzentrums.

Nach dem „Krone“-Bericht über die Ambrosia-Ausbreitung in Klagenfurt, meldeten sich weitere besorgte Anrainer. So soll Ragweed, wenn auch noch vereinzelt, mittlerweile beinahe an jeder Ecke der Landeshauptstadt gedeihen. Selbst vor dem Zentralfriedhof im Stadtteil Annabichl macht die Pflanze nicht mehr Halt und breitet sich vor allem auf nicht betreuten Gräbern aus.

„Betroffene Graberhalter werden ermittelt und aufgefordert, Neophyten zu entfernen. Wird dem nicht nachgekommen, wird das von der Friedhofsgärtnerei erledigt und in Rechnung gestellt“, so Heinz Blechl vom Stadtgarten.

Alex Schwab
Alex Schwab
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