24.08.2019 12:34 |

Irrtum von US-Zöllnern

Honig für Drogen gehalten: Jamaikaner verhaftet

Folgenschwerer Irrtum von US-Zollbeamten: Weil die Zöllner Honig mit Methamphetamin verwechselt hatten, wurde ein Jamaikaner bei der Einreise in die USA festgenommen und für fast drei Monate hinter Gitter verfrachtet. Der 45-Jährige verlor deshalb auch noch seine beiden Jobs.

Als wären die 82 Tage unschuldig im Gefängnis noch nicht schlimm genug gewesen, führte die lange Abwesenheit dazu, dass der seit rund einem Jahrzehnt legal in den USA lebende Leon Haughton seine beiden Jobs als Reinigungskraft und Bauarbeiter verlor. Die US-Behörden hätten sein „Leben vermasselt“, beklagt sich deshalb der dreifache Familienvater.

Weihnachtsurlaub endete im Gefängnis
Haughtons Leidensweg begann, nachdem er zu seinem Familienbesuch über Weihnachten nach Jamaika gereist war. In dem Karibikstaat kaufte er drei Flaschen Honig, mit dem er gerne seinen Tee süßt. Bei der Rückreise fanden Zollbeamte am Baltimore-Washington International Airport die Flaschen in seinem Gepäck und nahmen ihn fest.

Entlastende Laborergebnisse lagen bereits nach drei Wochen vor
Obwohl Laborergebnisse laut „Washington Post“ dann nach knapp drei Wochen zeigten, dass die Flaschen keine Drogen enthielten, kam Haughton nicht sofort frei. Vielmehr wurden die Flaschen für weitere Tests an ein anderes, besser ausgerüstetes Labor geschickt. Bis die dortigen Testergebnisse vorlagen, vergingen weitere Wochen. Die zusätzlichen Tests bestätigten, dass Haughton lediglich Honig dabeihatte.

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