16.08.2019 14:21 |

Maggies Kolumne

Verhängnisvoll

Wieder schlug ein Hundeangriff große Wellen in Österreich. Denn im Straßer Tierheim „Adamhof“ hat ein American Staffordshire Terrier zwei Tierpflegerinnen gebissen, eine von ihnen wurde besonders schwer verletzt.

Ohne Vorwarnung? Ganz sicher nicht! Hunde zeigen durch ihr Verhalten – oft kleinste Signale in der Körpersprache –, wenn sie Abstand brauchen oder Angst bekommen. Ein Interview mit „Cesars“ Vorbesitzer zeigt Widersprüche auf: Der Hund sei lieb gewesen, aber: „Er war sehr ängstlich, wollte auch beißen, aber wir haben ihn dann beruhigt oder am Boden fixiert.“ Ein Hund, der von Menschen nicht richtig behandelt wurde, hat also zwei Frauen verletzt und wurde schließlich – auch wegen neurologischer Auffälligkeiten – eingeschläfert. Da es sich um einen American Staffordshire Terrier handelte, erfahren wieder einmal die Listenhunde negative Aufmerksamkeit. Es braucht endlich landesweit Maßnahmen für alle Hundehalter in spe, um ihre Eignung zu überprüfen. Schulungen müssen her! Es kann nicht sein, dass noch ein einziger Hund sein Leben lassen muss, weil der Besitzer nicht mit ihm umzugehen wusste. Den beiden Pflegerinnen von Herzen alles Gute und schnelle Genesung!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

PS: Zuletzt noch ein Aufruf: Sie haben am 3. August die drei Meerschweinchen am Foto bei „Tier und Natur“ in Wien 21 gekauft? Die Vierbeiner waren dort in Pflege und gehören eigentlich einem Buben, der jetzt bitter um sie weint! Bitte dringend unter: 0650/ 231 58 89 melden!

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