Koller lobt den LASK

Ismael: „Das Highlight meiner Trainerkarriere“

Vizemeister LASK steht im Play-off der Qualifikation zur Champions-League. Sechs Tage nach dem 2:1-Auswärtssieg beim FC Basel setzten sich die Linzer am Dienstag gegen die von Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller trainierten Schweizer zuhause dank Toren von Reinhold Ranftl (59.), Thomas Goiginger (89.) und Marko Raguz (94.) mit 3:1 (0:0) durch und holten das Ticket für die letzte Quali-Phase. Hier gibt es die Stimmen zum sensationellen Aufstieg:

Valerien Ismael (LASK-Trainer): „Ein unbeschreibliches Gefühl. Ich kann mich nur bei der Mannschaft bedanken. Wir haben erwartet, dass Basel Druck machen wird, wir sind ruhig geblieben. Man kann nicht alles verteidigen. In der zweiten Hälfte haben wir das taktisch korrigiert, haben besser Zugriff bekommen, sind auch in die Konter reingekommen und waren dann eiskalt. Das ist das Highlight meiner Trainerkarriere, ich hoffe, dass weitere kommen. Wenn du einmal gewinnst kann das Glück sein, aber wenn du zweimal gewinnst, gesamt 5:2, dann ist das Qualität. Wir haben bewiesen, dass wir mit jedem Gegner mithalten können.“

Emanuel Pogatetz (LASK-Verteidiger): „Das ist auf jeden Fall ein Highlight für den Verein. Wir haben uns das hart erarbeitet uns sind verdient weitergekommen. Wir haben 90 Minuten lang alles reingeworfen. Wir haben vom vergangenen Jahr viel dazugelernt, wir reifen, werden immer besser. Wir müssen dranbleiben und schauen, was möglich ist. Basel hat auch Glück gehabt, aber das war ausgeglichen. Wir haben am Ende gesehen, was man mit Leidenschaft und Mut bewirken kann.“

Thomas Goiginger (LASK-Torschütze): „Es ist wunderschön. Wir haben gewusst, dass Basel Vollgas geben wird. Wir haben gewusst, dass es schwierig wird, aber auch sehr gut dagegengehalten. Wir wollten das unbedingt, das hat man, glaube ich, in den beiden Spielen gesehen. Wir gehen immer mit Demut an die Sache heran. Wie man sieht, haben wir immer Chancen.“

Marcel Koller (Basel-Trainer): „Der LASK hat es in zwei Spielen verdient. Wir haben zuhause zu wenig gemacht, heute haben wir besser gespielt, auch im Spiel nach vorne und mehr Widerstand geleistet. Es ist nicht alltäglich in meiner Karriere, innerhalb von einer Woche zwei abgefälschte Bälle ins Tor zu bekommen. Wir hätten auch einen Elfmeter bekommen können. Doch alles in allem war es zu wenig. Was in den letzten Jahren beim LASK passiert ist, so kommt das von außen betrachtet überraschend. Mit System, Konsequenz und Entschlossenheit setzen sie es gut um. Sie sind schwer zu bespielen und spielen mit viel Ruhe.“

krone Sport
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