Mit 1,16 Promille:

Führerscheinneuling (18) verursacht Alko-Unfall

Ein 46-jähriger Autolenker zeigte bei der Polizeiinspektion Vöcklabruck einen Verkehrsunfall mit Sachschaden und Fahrerflucht an. Der Anzeiger erklärte, er sei dem Verursacher nachgefahren und habe ihn im Bereich des Hallenbads Vöcklabruck angehalten. Die Beamten fuhren sofort dorthin, wo sie den 46-Jährigen und einen 18-jährigen stark betrunkenen Führerscheinneuling vorfanden.

Bei ihrer Ankunft stellten die Polizisten fest, dass es sich bei dem Unfall um eine Spiegelkollision gehandelt hatte.
Der verdächtige Lenker, ein 18-Jähriger, der erst seit 20 Tagen den Führerschein hatte, gab sinngemäß an, dass er die Kollision bemerkt habe, doch „den Verkehr nicht behindern“ habe wollen und deshalb nicht angehalten habe. Warum er erst beim Hallenbad nach der Nachfahrt des Taxilenkers angehalten habe, konnte er nicht beantworten.

Verdächtiger Geruch
Während der Amtshandlung fiel den Beamten ein deutlicher Alkoholgeruch auf. Ein beim 18-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,16 Promille. Als Begründung gab der junge Mann an, er habe am Samstag und in der Nacht zum Sonntag Alkohol getrunken. Dass der Restalkohol noch so hoch war, habe er nicht gewusst.
Dem 18-Jährigen wurde der Führerschein abgenommen und er wird der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck angezeigt.

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner
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