13.07.2019 14:00

Mama zugedröhnt

Drogenlenkerin hatte Kind am Beifahrersitz

Polizisten haben in Ansfelden (Oberösterreich) eine Lenkerin gestoppt, die in Schlangenlinien fuhr. Wie ein Drogenschnelltest zeigte, war die 33-Jährige mit Speed völlig zugedröhnt. Erschreckend: Am Beifahrersitz des schmutzigen und vermüllten Wagens saß auch noch ihre sechsjährige Tochter. Die Jugendwohlfahrt wurde alarmiert, der Führerschein ist weg.

Einer Polizeistreife in Ansfelden war die unsichere Fahrweise der Frau aufgefallen. Die Beamten stoppten den Pkw und erkannten bei der Lenkerin (33) eindeutige Symptome einer Suchtgiftbeeinträchtigung. Am Beifahrersitz saß die sechsjährige Tochter der Linzerin. Mutter und Kind wirkten auffallend ungepflegt. Ein Drogenschnelltest bei der Frau verlief positiv.

Kind kam zu Oma und Opa
Die 33-Jährige hatte Speed konsumiert und wurde von einer Polizeiärztin als fahruntauglich eingestuft. Die Lenkerin musste den Führerschein abgeben, die Jugendwohlfahrt wurde alarmiert. Die Sechsjährige wurde in die Obhut der Großeltern gegeben.

Bis zu 3700 Euro Strafe
„Wird ein Drogenlenker zum ersten Mal erwischt, hat das den Entzug des Führerscheins für einen Monat und eine Geldstrafe zwischen 800 und 3700 Euro zur Folge“, sagt ÖAMTC-Juristin Corinna Hotz. Bei Wiederholungstätern ist der Führerschein fünf Monate weg.

Starker Anstieg
2018 wurden bundesweit 3011 Drogen-Lenker angezeigt - gegenüber 2017 (2192) ein Anstieg um 37,4 Prozent.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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