09.07.2019 07:00 |

Vermögen schrumpfte

Drei Prozent weniger Millionäre in Österreich

Die Reichen sind im Vorjahr erstmals seit sieben Jahren nicht reicher geworden, sondern ärmer, und zwar weltweit um zwei Billionen Dollar - das geht aus dem von der Beratungsfirma Capgemini veröffentlichten World Wealth Report hervor. Am stärksten betroffen war die Region Asien-Pazifik, aber auch europäische Millionäre verzeichnen Verluste. Auch in Österreich nahm die Zahl der Millionäre 2018 um 3,1 Prozent ab und beträgt nunmehr rund 145.100.

Für Europa wird ein Minus von drei Prozent für das Vermögen der Reichen vermeldet, die Anzahl der Millionäre ist um 0,5 Prozent gesunken. 

Turbulenter Aktienmarkt
Turbulenzen auf den Aktienmärkten hatten den Angaben zufolge zu einem Rückgang der weltweiten Millionärsvermögen um drei Prozent auf 68,1 Billionen Dollar geführt, das entspricht einem Minus von zwei Billionen US-Dollar im Vergleich zum Jahr 2017. Auch die Anzahl der Dollarmillionäre, also jener mit einem anlagefähigen Vermögen von mehr als einer Million Dollar, hat 2018 um 0,3 Prozent abgenommen und beläuft sich nun auf 18 Millionen Menschen.

China als größter Verlierer
Die Hälfte des weltweiten Vermögensverlustes von zwei Billionen Dollar entfällt auf die bisherige Wachstumsregion Asien-Pazifik. Der große Verlierer der Region ist China, das 53 Prozent des Defizits der Region und damit mehr als ein Viertel des weltweiten Vermögensrückgangs schultert. Grund hierfür sei vor allem der Handelskonflikt zwischen China und den USA, so der Bericht. Fast alle Regionen der Welt haben mit Vermögensverlusten zu kämpfen, lediglich der Nahe Osten erreichte ein Plus von mehr als vier Prozent beim Vermögen, die Anzahl der Millionäre stieg um sechs Prozent verglichen mit 2017.

Die meisten Dollarmillionäre gibt es nach wie vor in den USA, Japan, Deutschland und China. Insgesamt leben hier 61 Prozent aller Millionäre.

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