05.07.2019 17:53 |

„Ein Team für Kurz“

Jetzt fix: Blümel türkiser Spitzenkandidat in Wien

Jetzt ist es quasi amtlich: Angekündigt war es bereits, nun hat die Wiener ÖVP in einer Sitzung des Landesparteivorstands ihren Chef und Ex-Minister Gernot Blümel als Spitzenkandidat für die Nationalratswahl fixiert. Er führt die Landesliste an, die am Freitagnachmittag beschlossen wurde, teilte ein Sprecher mit. Was die weiteren Namen betrifft: Neu ist nur der Spitzenkandidat.

Denn 2017 stand noch jemand anderer an erster Stelle auf der Landesliste: der ehemalige Landespolizeikommandant und nunmehrige Nationalratsabgeordnete Karl Mahrer. Er ist auch dieses Mal wieder mit dabei, nun auf Platz drei. Die Landesliste wurde vom Vorstand am Freitag einstimmig beschlossen. Parteiinterne Vorreihungen aufgrund des Vorzugsstimmenergebnisses wird es diesmal nicht geben.

Maria Theresia Niss auf Platz zwei
Hier die Reihung im Detail: Auf Blümel folgen Maria Theresia Niss, Nationalratsabgeordnete und Vorstandsmitglied der Mitterbauer Beteiligungs AG, Mahrer und dann die Nationalratsabgeordnete Maria Smodics-Neumann. Danach sind ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer, die Gewerkschafterin und Brigittenauer Bezirksparteiobfrau Romana Deckenbacher, Psychoanalytiker und Parlamentarier Martin Engelberg und die Bauernbund-Vertreterin Elisabeth Wolff gereiht. Auch der Abgeordnete und Wiener JVP-Landesobmann Nico Marchetti und die Bezirksparteiobfrau von Neubau, Christina Schlosser, finden sich wieder.

Der Wiener ÖVP war es wichtig, zu betonen, dass es sich bei den Kandidaten auf der Liste um „ein eingespieltes Team für Sebastian Kurz“ handle. Auch mit der gefundenen „Mischung“ sei man zufrieden: Sowohl Bundes-, Landes- als auch Bezirksebene seien ausgewogen vertreten. Auch das Verhältnis zwischen Frauen und Männern sei ausgeglichen.

Blümel betonte in einem Statement auch seine Verbundenheit gegenüber Wien: „Ich will dort arbeiten, wo ich am meisten für meine Heimatstadt bewirken kann.“ Sein Ziel sei: „Mehr türkise Politik für Wien! Keine neuen Schulden, keine neuen Steuern und Gebühren.“ Der Standort solle zurück an die Spitze geführt werden. Die Wiener ÖVP-Kandidaten mit ihm an der Spitze würden sich gemeinsam dafür einsetzen, „den Weg der Veränderung von Sebastian Kurz auch in Wien fortzusetzen“.

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