Mi, 17. Juli 2019
02.07.2019 09:00

Mit Sprengung gedroht

„Bomben-Anruf“: Schwierige Fahndung nach Täterin

Nach der Bombendrohung gegen eine Innsbrucker Disco in der Nacht auf vergangenen Samstag arbeitet die Kripo fieberhaft an der Ausforschung der anonymen Anruferin. Einzige heiße Spur bisher: eine ausländische Telefonnummer.

Freitagnacht, exakt um 23.12 Uhr: Bei der Polizei-Vermittlung ging ein anonymer Anruf ein. Die weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung drohte, in einer Stunde in einer Disco in der Innsbrucker Rossau eine Bombe hochgehen zu lassen. Sofort rückten alle verfügbaren Kräfte an - 400 Gäste wurden aus dem Gebäude, in dem eine bosnische Rapper-Gruppe gerade einen Auftritt hatte, evakuiert. Spezialeinheiten suchten daraufhin mit Spürhunden das Event-Lokal nach Sprengstoff ab - gefunden wurde glücklicherweise nichts.

Kollektives Aufatmen! Während viele Partytiger weiterfeierten, begann für die Kripo noch in der Nacht die schwierige Ermittlungsarbeit. Die einzige heiße Spur bisher: eine ausländische Handynummer, mit der der anonyme Anruf erfolgte. Kann damit die Täterin entlarvt werden? Möglich, ganz so einfach ist das aber nicht!

Warten auf Antwort von Mobilfunkbetreiber
„Im betreffenden Land muss über den Mobilfunkbetreiber abgeklärt werden, ob diese Nummer auf eine Person angemeldet ist“ erklärt Chefermittler Ernst Kranebitter auf „Krone“-Anfrage. Rückmeldung gebe es bis dato noch keine. Wenn die Anruferin ein Prepaid-Handy verwendet hat, verläuft diese heiße Spur wohl im Sand. Unklar ist laut Kranebitter auch noch, ob der Anruf tatsächlich aus dem Ausland kam. „Es ist ja auch möglich, dass mit der ausländischen Nummer von Tirol aus angerufen worden ist.“

Motiv? Auch diesbezüglich gibt es keine neuen Erkenntnisse. Sowohl der Veranstalter des Musik-Events als auch der Disco-Betreiber hatten bei den Einvernahmen keine Erklärungen für den mysteriösen Drohanruf.

Hubert Rauth
Hubert Rauth

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