23.05.2019 19:00 |

Autohändler betrog:

Schnäppchen waren für Käufer ein reiner Albtraum

Billig einkaufen, nix herrichten, teuer verkaufen - die Strategie eines Autohändlers am Attersee ging eine Weile gut. Jetzt hat er Ärger mit der Staatsanwaltschaft, könnte hinter Gitter wandern.

Ein 47-Jähriger aus Seeewalchen beschäftigte sich seit September 2017 - ohne im Besitz einer Gewerbeberechtigung zu sein - mit dem An- und Verkauf von Fahrzeugen, hauptsächlich von Mofas, um einen finanziellen Gewinn zu erzielen.

Unterschriften gefälscht
Er verschwieg dabei den Käufern schwerwiegende technische Mängel und fälschte auch Unterschriften auf Kaufverträgen beziehungsweise manipulierte Kaufverträge.

Moped zweimal verkauft
So verkaufte der Verdächtige in einem Fall ein Moped um 350 Euro, kaufte dieses nach Beschwerden des Käufers wegen der ihm verschwiegenen Mängel zum Preis von 100 Euro wieder zurück und verkaufte das Moped, ohne eine Reparatur durchgeführt zu haben, einige Tage später abermals unter Verschweigung der Mängel an einen anderen Käufer wiederum zum Preis von 350 Euro.

Kaputtes Auto weiterverkauft
In einem anderen Fall kaufte der 47-Jährige einen Pkw zum Preis von 1500 Euro, wobei er vom Verkäufer auf einen technischen Defekt hingewiesen wurde, der unbedingt repariert werden muss. Der 47-Jährige verkaufte den Pkw, wiederum ohne Durchführung der Reparatur, zum Preis von 2100 Euro weiter.Der Mann wurde wegen gewerbsmäßigen Betrug und Urkundenfälschung der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.

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