Di, 25. Juni 2019
20.05.2019 08:00

Neuwahl

24 steirische Abgeordnete müssen um Mandat rennen

Sie sollten eigentlich bis 2022 im Parlament sitzen, nun heißt es für die 24 steirischen Nationalratsabgeordneten erneut ums Mandat rennen. Besonders bitter ist das für Karl Schmidhofer und Daniela List (beide VP): Schmidhofer erhielt seinen Sitz erst vor Kurzem, List war als Nachfolgerin für Werner Amon vorgesehen.

Nach dem Tod von Barbara Krenn rückte Erfolgstouristiker Schmidhofer im Frühjahr in den Nationalrat nach. Um sich der Aufgabe mit voller Kraft zu widmen, verzichtete er sogar darauf, sich als Geschäftsführer für die Hauser Kaibling Bergbahnen (die er interimistisch im Winter leitete) zu bewerben. Im Sommer muss er neu um die Zustimmung der Wähler werben.

Die Südsteirerin Daniela List sollte Werner Amon, der im Juli Volksanwalt wird, beerben. Doch der Nationalrat dürfte sich noch im Juni auflösen, damit die Fristen für die Wahl im September einzuhalten sind.

Bißmann wohl ohne Chance
Derzeit gibt es 24 steirische Abgeordnete. De facto chancenlos auf einen Wiedereinzug ist wohl Martha Bißmann, nach dem Zerwürfnis mit Peter Pilz fraktionslose Mandatarin. Für die ÖVP sitzen noch Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Andreas Kühberger, Reinhold Lopatka, Josef Smolle und Christoph Stark im Nationalrat. Die SPÖ-Abgeordneten sind Klaus Uwe Feichtinger, Karin Greiner, Ex-Minister Jörg Leichtfried, Spitzen-Gewerkschafter Josef Muchitsch, Verena Nussbaum, Birgit Sandler und Mario Lindner.

Die blauen FPÖ-Fahnen halten Hannes Amesbauer, Axel Kassegger, Günther Kumpitsch, Walter Rauch, Josef Riemer, Christian Schandor und Wolfgang Zanger (zuletzt mit seinem „Beidl-Sager“ im Gespräch) hoch. Und Irmgard Griss ist Vertreterin der NEOS.

Vier steirische Minister
Auch die Zukunft der vier steirischen Minister ist spannend: Finanzminister Hartwig Löger und Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) könnten durchaus einer Regierung Kurz II angehören, für Verteidigungsminister Mario Kunasek und Gesundheitsminsterin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) wird das schwieriger.

Jakob Traby
Jakob Traby

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