13.05.2019 15:00 |

Luftraumüberwachung

Es knallt: Eurofighter üben Überschall-Einsatz

Na bumm! Von Montag bis 24. Mai 2019 trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres wieder Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind zwei Überschallflüge zwischen 8 Uhr und 16 Uhr vorgesehen. Gekracht wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Überschallknall-Manöver mit 1200 km/h sind unverzichtbar, heißt es.

Nur so können nicht identifizierte Eindringlinge in kürzester Zeit erreicht und so für Sicherheit im österreichischen Luftraum gesorgt werden. Voraussetzung für einen Überschall-Einsatz sei ein entsprechendes Training. Denn das Fliegen mit extremen Geschwindigkeiten erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Piloten, Radarleitoffizieren und der zivilen Flugsicherung. Übungen am Simulator reichen dafür nicht, unter anderem auch weil dabei die Flug- bzw. Körperbelastung für die Piloten nicht darstellbar ist.

Sehen Sie im Video eine Abfangübung des Bundesheeres im August 2018:

Möglichst kurze Beschleunigungsphasen
Um die Lärmbelastung für Menschen und Tiere so gering wie möglich zu halten, werden die Beschleunigungsphasen der Eurofighter so kurz wie möglich gehalten. Außerdem wird die Lärmverteilung laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung von Gebieten zu verhindern. Zwischen 11.30 Uhr und 13.30 sowie an Samstagen und Sonntagen erfolgen gar keine Flüge mit Überschallgeschwindigkeit.

Kronen Zeitung/krone.at

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