SP feiert Wahlerfolg:

Magistrat in Wels bleibt weiter in roter Hand

Überraschung bei der Personalvertretungswahl am Magistrat. Nach der politischen Machtübernahme in Wels durch die FPÖ 2015 rechneten viele mit satten Zugewinnen für die Aktion Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF). Das Plus fiel mit 18 Stimmen (1,4%) bescheiden aus, dafür jubeln die Sozialdemokraten

„Die Bediensteten haben den Bürgermeister und die AUF nicht an ihren Versprechungen gemessen, sondern an ihren weniger schönen Taten“, analysiert SP-Stadtparteivorsitzender Klaus Hoflehner mit Genugtuung den Erfolg der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) bei der Personalvertretungswahl am Magistrat. 1071 von 1662 Wahlberechtigten gaben Rot ihre Stimme.

32 der 36 Mandate gesichert
Durch das Plus von 5,3% hält die FSG jetzt bei 32 von 36 Mandaten. Hoflehner führt den Ausbau der Dominanz auf die Personalpolitik des Bürgermeisters, die Folgen fragwürdiger Maßnahmen bei der Magistratsreform und Hakenkreuz-Affären ehemaliger AUF-Kandidaten zurück. Auch die „Umfärbung“ des Magistrats durch die Vergabe leitender Jobs an FP-nahe Leute habe nichts gebracht.

AUF-Spitzenkandidatin zufrieden
AUF-Listenerste und FPÖ-Landtagsabgeordnete Silke Lackner sieht das völlig anders: „Wenn man ein Mandat dazugewinnt und nun drei hat, ist das ein Erfolg. Wir müssen weiter wachsen und an allen Standorten Sprachrohre haben.“

Auch FCG mit Zugewinnen
Auch die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (Plus 1,42%) sieht sich als Sieger. „Schade, dass wir um drei Stimmen ein zweites Mandat verfehlt haben“, so ÖVP-Stadtparteiobmann Peter Csar.

Mario Zeko
Mario Zeko
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