Fünf Fragen zu Bienen

Imker und Bauern sind wichtige Partner

Summm! Mit 8200 Imkern und 81.0000 Bienenvölkern ist Oberösterreich das Bienenland Nummer 1. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger holte den Experten Werner von der Ohe vom Bieneninstitut Celle, der zum Spannungsfeld Biene und Landwirtschaft forscht . Die „Krone“ stellte von der Ohe fünf Fragen.

„Krone“: Ist die Biene Sinnbild für das Gute und Nützliche, das der „böse“ Landwirt mit Spritzmitteln vergiften will?
Werner von der Ohe: Nein! Beide gehören seit jeher zusammen. Aktuell entwickeln wir eine App, in der sich Imker und Bauer austauschen können.

„Krone“: Wer behauptet, dass Glyphosat tötet, dem entgegnen Sie was genau?
von der Ohe: Dass das definitiv nicht stimmt. Glyphosat kann sich auf das Mikrobiom der Honigbiene auswirken. Aber es hat keine tödlichen Auswirkungen. Also bin ich für Einsatz im begrenzten Maß.

„Krone“: Müsste man sich entscheiden: Wer gehört am dringendsten geschützt – Wild- oder Honigbienen?
von der Ohe: Definitiv die Wildinsekten. Die haben niemanden, der sie betreut.

„Krone“: Welche drei Dinge kann jeder von uns tun, um Insekten nachhaltig zu schützen?
von der Ohe: Nahrungsquellen sowie Habitate in Form von Totholz oder kleinen Sandhaufen im Garten schaffen und Mut zur Unordnung haben.

„Krone“: Aktuell blüht in OÖ der Raps. Ihr erster Gedanke in Bezug auf die Insekten?
von der Ohe: Nahrungsgrundlage für die Bienen.

Interview: Sabine Kronberger, Kronen Zeitung

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