So, 26. Mai 2019
25.04.2019 13:46

Er arbeitete beim Land

Kärntner (61) wegen Wiederbetätigung verurteilt

Wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung und staatsfeindlichen Verbindungen wurde ein 61-jähriger Kärntner am Donnerstag im Klagenfurter Landesgericht verurteilt. Die Strafe: 1500 Euro und 14 Monate bedingte Haft.

Der Pensionist sei - so Staatsanwältin Gabriele Lutschounig - Mitglied beim „Staatenbund Österreich“ und verbreitenationalsozialistisches Gedankengut. Immer wieder brach der Angeklagte vor Gericht in Tränen aus und betonte seine Unschuld. Er habe seine Taten nie besonders ernst genommen.

Mehrfach hatte der Mann bei Veranstaltungen der Anti-Österreich-Organisation teilgenommen. Er habe sich von seinem Arbeitgeber, dem Land Kärnten, ungerecht behandelt gefühlt, seine Beschwerden und Einwände seien aber ignoriert worden, sagte er laut einer Meldung der APA.

Weil ihm die Organisation dann aber doch nach einiger Zeit „komisch“ vorkam, zog er sich zurück. Ausgetreten ist der 61-Jährige aber nicht.

Postings aus der Neonazi-Szene
Auf Facebook teilte der seit einem Unfall in der Jugendzeit behinderten Mannes einen Artikel, der eine Ikone der deutschen Neonaziszene und Adolf Hitler verherrlicht hatte. Er habe das Bild nicht als Hitlerdarstellung erkannt, erklärte der Angeklagte in der Verhandlung.

Die vermeintliche Naivität nahm ihm die Staatsanwaltschaft aber ebenso wenig ab, wie das Gericht. Die Strafe für den Pensionisten, der das Urteil auch gleich annahm: 1500 Geldstrafe und 14 Monate bedingt.

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