22.03.2019 10:45 |

Spekulationen zu Ende

Schützenhöfer geht noch einmal für ÖVP ins Rennen

Die Katze ist aus dem Sack, das politische Rätselraten hat ein Ende. „Ja, ich will auch in den nächsten Jahren mit ganzer Kraft für die Steiermark arbeiten!“ Also sprach Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP), der dieses Amt auch in der vollen nächsten Legislaturperiode (2020 bis 2025) ausüben will. Und er beendete damit sämtliche Nachfolge-Spekulationen, die da und dort in den vergangenen Monaten immer wieder aufgetaucht sind.

Ganz konkret den Ausschlag für die Kandidatur bei der bevorstehenden Landtagswahl 2020 hätten zwei Dinge gegeben, die das Land im Licht der vielen Warnsignale, die da aufleuchten - der Landeshauptmann nennt die Zukunft der EU, die prognostizierte Konjunktureintrübung, mögliche Handelskriege - brauche: „Zusammenarbeit, mindestens in der Intensität wie bisher, und Verantwortung.“ Jeder sei gefordert, an seinem Platz das Bestmögliche für das Land zu tun. Und er wolle das eben an der Spitze der Steiermark.

Bei der Wahl Nummer zwei - im Land die Nummer eins
Schützenhöfer ist seit 2015 Landeshauptmann der Steiermark. In der Periode davor (2010 bis 2015) war er Stellvertreter von Franz Voves (SPÖ), gemeinsam unternahmen sie viele Reformanstrengungen, allen voran eine große Neuordnung der Gemeinden mit mehr als 100 Fusionen. Bei der Wahl 2015 verloren beide deutlich an Stimmen, die SPÖ blieb knapp vor der ÖVP. Dennoch wurde Schützenhöfer zum Landeshauptmann gewählt, Michael Schickhofer, Nachfolger von Voves bei der SPÖ, ist seitdem Stellvertreter.

Gerüchte über Nachfolger
Immer wieder wurde in politischen Kreisen gerätselt, ob der 67-jährige Schützenhöfer bei der Wahl, die planmäßig im Mai 2020 stattfinden soll, noch einmal antreten wird. Als Nachfolger wurden immer wieder Gesundheitslandesrat Christopher Drexler und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl ins Spiel gebracht. Nun machte Schützenhöfer den Spekulationen ein Ende.

Und damit stehen die Spitzenkandidaten für die steirische Wahl 2020 fest: Schickhofer ließ sich bereits im Vorjahr von der SPÖ als Nummer eins inthronisieren, Verteidigungsminister Mario Kunasek wird die FPÖ-Liste anführen, Sandra Krautwaschl ist Spitzenkandidatin der Grünen, Claudia Klimt-Weithaler der Kommunisten.

Kronen Zeitung/krone.at

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