18.03.2019 05:55 |

Knall nach dem Start

Erneut Todesangst an Bord einer Boeing-Maschine

Einen Horrorflug erlebten 200 Ägypten-Urlauber am Sonntag von Hurghada nach Graz: Kurz nach dem Start vernahmen die Passagiere plötzlich einen Knall. Der Pilot der „Fly Egypt“ hatte offenbar Probleme, mit seiner Boeing 737-800 weiter an Höhe zu gewinnen. Der Ferienflieger musste schließlich umkehren und notlanden.

Mit an Bord des Horrorfliegers war „Krone“-Mitarbeiter Hermann Sobe: „Vor dem Start roch es im hinteren Teil der Maschine nach Kerosin. Nachdem wir abgehoben hatten, gab es einen lauten Knall. Der Flieger schaffte es nicht, an Höhe zu gewinnen.“ Die Passagiere, vorwiegend Kärntner und Steirer, beobachteten mit Sorge, wie die Berge vor ihnen näher kamen. Dann kehrte die Maschine zum Startflughafen zurück. Die einzige Information für die Reisenden war auf Arabisch. Danach mussten sie erst im Flieger und dann in einer halb fertigen Halle warten.

Parallelen zu Absturztragödie
Ein Fluggast glaubt, dass das Heck die Startbahn touchiert hat. Nach mehreren Stunden Wartezeit konnten die Passagiere in einer anderen Boeing gleichen Typs nach Graz heimfliegen. Die Reisenden kamen mit dem Schrecken davon, viele hatten jedoch die Bilder vom Absturz einer Boeing 737 Max 8 (Flugverbot!) in Äthiopien vor Augen, bei dem unter anderem vier Reisende aus Österreich verstorben sind.

Auch dort traten die Probleme gleich nach dem Start auf. Nach ersten Ermittlungen ähneln die Flugschreiber-Daten der am vergangenen Sonntag abgestürzten Ethiopian-Maschine denen der im Oktober in Indonesien verunglückten Lion-Air-Maschine.

Serina Babka, Kronen Zeitung

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