Mi, 20. März 2019
10.03.2019 11:30

Sinneswandel

„Rote Nasen“ lehnen Spende der FPÖ über 2000 € ab

Den Fasching in Innsbruck wiederbeleben und dabei etwas Gutes tun. Dieses Ansinnen verfolgte wohl die FPÖ, als sie am Dienstag zum bunten Treiben in die Museumstraße in Innsbruck lud. Ersteres gelang, Zweiteres - eine Spende an die „Roten Nasen“ - scheiterte nach einer Intervention, obwohl die Scheckübergabe fixiert war.

Die FPÖ verteilte Gratis-Getränke und -Speisen und wies im Gegenzug darauf hin, dass freiwillige Spenden für die „Roten Nasen“ erwünscht seien. Genau 2065,10 Euro kamen dadurch zusammen. Am Aschermittwoch wurden die „Roten Nasen“ per Mail kontaktiert. Und prompt kam diese Antwort retour: „Von ganzem Herzen Danke für die Unterstützung, die Sie unserem Verein anlässlich des Faschingsdienstags haben zukommen lassen. Wir freuen uns, denn so können wir aufmunternde Besuche voller Lachen und Fröhlichkeit in die Spitäler zaubern.“

Scheckübergabe war bereits fixiert
Seitens der „Roten Nasen“ wurde auch gleich die Scheckübergabe im Landeskrankenhaus Innsbruck für den 12. März um 14 Uhr fixiert und der FPÖ angeordnet, sie solle das Geld unter dem Kennwort „Spendenaktion FPÖ Innsbruck“ überweisen.

Plötzlicher Sinneswandel
Knapp 24 Stunden später war aber alles anders. Keine Scheckübergabe und keine Spende - zumindest von der FPÖ. In einem Mail wurde auf den Ethikkodex der „Roten Nasen“ hingewiesen und darauf, dass man keine Spenden von politischen Parteien annehmen dürfe. Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger: „Hier scheint mit zweierlei Maß gemessen zu werden, denn eine Spende der SPÖ Gerasdorf von 1000 Euro wurde angenommen. Mir tut es leid für die Kinder und Ehrenamtlichen.“

Übrigens: Auf das E-Mail der FPÖ, warum eine SPÖ-Spende angenommen wurde, jene der FPÖ aber nicht, gab es von den „Roten Nasen“ bislang weder eine Antwort noch ein Lächeln.

Claus Meinert
Claus Meinert

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