08.03.2019 14:30 |

Polizei lahmgelegt

Maskierte Raser werfen „Krähenfüße“ auf die Straße

In der Nacht zum Mittwoch ist ein Audi A8 mit Tempo 250 in Bergen der bayrischen Polizei entkommen, indem die Insassen sogenannte Krähenfüße gestreut und so ihre Verfolger ausgebremst hatten: Bei der Radarmessung auf der Tauernautobahn bei Anif in Salzburg konnte der verdächtige Wagen, der mit gestohlenen Kennzeichen aus dem Bezirk Linz-Land unterwegs war, mit 228 km/h geblitzt werden.

Während die Polizeiautos den Wagen verfolgten, flogen plötzlich „Krähenfüße“ - dabei handelt es ich um nagelähnliche Objekte, die die Reifen nachkommender Autos zum Platzen bringen - aus dem schwarzen Audi und landeten vor den verfolgenden Beamten auf der Straße. Etliche Reifen an den Polizeiautos gingen kaputt. Die Polizisten mussten die Verfolgung abbrechen. Auch sechs private Fahrzeuge wurden beschädigt.

Der Lenker und sein Beifahrer waren beide vermummt. Dennoch gebe es bereits erste Spuren, so die bayrische Polizei.

Raser auch als Einbrecher unterwegs?
Am dunklen Foto konnten Lichtblitze von einem größeren Gegenstand auf der Rückbank entdeckt werden, der im Zusammenhang mit einem Einbruch in ein Feuerwehrshaus in Erlstätt (Landkreis Traunstein) stehen könnte. Denn dort wurde fast zeitlgleich ein Rettungsspreitzer im Wert von gut 20.000 Euro entwendet.

Da die Täter hochprofessionell vorgingen, geht die Polizei davon aus, dass beide Taten in einem Zusammenhang stehen.

Die bayrische Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer +49/861-98730. 

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