04.03.2019 12:18 |

Fans geschockt

Prodigy-Sänger Keith Flint mit 49 tot aufgefunden

The-Prodigy-Sänger Keith Flint ist tot. Der 49-Jährige wurde Montagfrüh von Rettungskräften in seinem Haus in der britischen Grafschaft Essex aufgefunden. Sanitäter sollen noch versucht haben, ihn wiederzubeleben. Die Polizei behandelt den Tod nicht als verdächtig. Bandkollege Liam Haslett schrieb auf Instagram, Flint habe sich das Leben genommen. 

Ein Polizist aus Essex erklärte gegenüber der „Sun“, man sei gegen 8 Uhr früh zu dem Haus in Essex gerufen worden. „Bedauerlicherweise musste der Mann bei unserer Ankunft für tot erklärt werden.“

„Bruder Keith hat sich das Leben genommen“
Bandkollege Liam Haslett postete später auf der Instagram-Seite der Band: „Die Nachrichten sind wahr, ich kann nicht glauben, dass ich das sage, aber unser Bruder Keith hat sich am Wochenende das Leben genommen. Ich bin schockiert, scheißwütend, verwirrt und das Herz ist gebrochen ..... R.I.P. Bruder.“

Die Band würdigte den exzentrischen Sänger in einer Mitteilung als „wahren Pionier, Innovator und Legende“. Flint werde „für immer vermisst werden“. The Prodigy entstammte der Szene der illegalen Rave-Partys in London und kreierte eine einzigartige Mischung verschiedener Musikstile.

Auftritte in Österreich
The Prodigy sollten im April beim Snowbombing Festival 2019 in Mayrhofen auftreten. In den vergangenen Jahren war die Band mehrfach in Österreich aufgetreten, zuletzt im vergangenen Sommer am „Nova Rock“-Festival in Nickelsdorf.

Kultband
Zu den Hits der britischen Breakbeat-Band gehörten unter anderem Songs wie „Firestarter“ oder „Smack My Bitch Up“. 2003 veröffentlichte Flint sein Solo-Album "Device #1. 

In den letzten Jahren besaß er zudem eine Kneipe in Pleshey, Essex, und wurde Besitzer und Manager des Motorradrennsportteams Traction Control. Flint war neben seiner exzentrischen Erscheinung auch für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt.

Trauer auf Twitter
Minuten nach dem Bekanntwerden des mysteriösen Todes des Stars trauerten Fans auf Twitter: „Mein Herz ist gebrochen“, „Der Firestarter ist ausgebrannt“ oder „Jetzt ist das Feuer für immer aus“, kommentierten sie.

Ed Simons von dem Elektronik-Duo Chemical Brothers zeigte sich betroffen vom Tod Flints. „Mein Gott, so traurig von Keith Flint zu hören“, schrieb Simons auf Twitter. „Großartiger Mann.“

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