25.02.2010 11:49 |

Unfallserie in NÖ

Drei Tote und acht Verletzte binnen weniger Stunden

Obwohl die Fahrverhältnisse in den vergangenen Tagen überwiegend trocken waren, haben sich zahlreiche Unfälle auf Niederösterreichs Straßen ereignet. Drei Tote und sechs Verletzte – so lautet die Unfallbilanz. Beim letzten schweren Crash am Donnerstag in der Früh verstarben zwei Menschen auf der B22 zwischen Scheibbs und Gresten. Zwei Autos waren kurz nach 5 Uhr aus bislang unbekannter Ursache frontal zusammengestoßen.

Während der Lenker eines Fahrzeugs mit leichten Verletzungen davonkam, wurden im anderen Auto zwei Menschen eingeklemmt. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte konnten nur mehr ihren Tod feststellen.

Ein Toter und drei Verletzte bei Crash nahe Zwettl
Schon am Mittwochnachmittag hatte ein tragischer Unfall in Niederösterreich ein Todesopfer und drei Verletzte gefordert. Auf der B36 südlich von Zwettl waren drei Pkws kollidiert. Auf der B36 südlich von Zwettl waren drei Pkws kollidiert. Für einen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er war im Wrack seines Autos eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden.

Der Unfall hatte sich laut Polizei auf dem sogenannten Weißen Berg ereignet. Zur Ursache lagen zunächst keine Angaben vor. Eine bei der Karambolage verletzte ältere Frau wurde laut ÖAMTC von "Christophorus 2" ins Landesklinikum Krems geflogen. Zwei weitere Opfer - eine Frau und ein Mann - wurden ins Landesklinikum Zwettl eingeliefert. Die B36 war im Bereich der Unfallstelle längere Zeit gesperrt und damit unpassierbar.

Kurz nach dem Unfall wurde der "Christophorus 2" zu einem zweiten Einsatz gerufen. In Göllersdorf hatte eine Frau auf der B303 einen Unfall mit ihrem Auto und erlitt dabei eine schwere Kopfverletzung. Der Rettungshubschrauber hat die Frau ins Landesklinikum St. Pölten geflogen.

Autofahrer überlebt furchtbaren Crash fast unverletzt

Mehr Glück hatte ein 38-jähriger Autofahrer auf der A21 am späten Dienstagabend: Nur wenige Tage nach der schrecklichen Unfall-Tragödie, bei der sechs Menschen ums Leben kamen, „donnerte“ der Mann ungebremst in einen Sattelzug. Sein Wagen bohrte sich regelrecht in den Anhänger und wurde völlig demoliert. Das Unglaubliche daran: Der Pkw-Lenker überlebte den furchtbaren Crash fast unverletzt. Der Notarzt an der Unfallstelle: "Ein Wunder!"

Aufgrund einer technische Panne drosselte der Lkw die Geschwindigkeit auf etwa 30 km/h und wollte sich so mit aktivierter Warnblinkanlage zur nächsten Pannenbucht "retten". Warum der hinter ihm mit seinem Pkw fahrende 38-Jährige dies offenbar übersah und mit enormer Geschwindigkeit in den Anhänger krachte, ist derzeit noch völlig unklar.

Die zur Unfallstelle gerufene Feuerwehr konnte die Türen des extrem deformierten Pkw händisch öffnen und den Fahrer befreien. Der Notarzt sprach von unglaublichem Glück für den Lenker: "Ein Wunder, dass er überlebt hat!"

Wiener verlor bei Deutsch-Wagram die Kontrolle über Pkw
Bei einem Unfall im Gemeindegebiet von Deutsch-Wagram (Bezirk Gänserndorf) musste ein 54-jähriger Wiener mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Der Lenker kam auf der S1 in Richtung Wien von der Fahrbahn ab und mähte drei Leitpflöcke nieder. Als der Wiener den Wagen wieder auf die Fahrbahn lenkte, prallte er frontal gegen die Mittelbetonleitwand, wo der Wagen schließlich zum Stillstand kam. Über das Ausmaß der Verletzungen des Mannes ist bislang nichts bekannt.

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