Fußball

Tor-Krise, adieu?

Fix! Aliou Badji ist der neue Rapid-Stürmer

Bis zum allerletzten Tag der Transferperiode hat der SK Rapid „gewartet“ und seine Fans auf die Folter gespannt, doch nun gibt es aus dem Westen Wiens die Vollzugsmeldung: Der so sehr gesuchte und begehrte Stürmer, der die Tor-Krise der Grün-Weißen beenden soll, ist da! Es handelt sich, wie die „Krone“ bereits berichtet hatte, um den Senegalesen Aliou Badji! Der 21-Jährige kommt vom schwedischen Erstligisten Djurgardens IF, wo er in 54 Pflichtspielen 15 Tore erzielen konnte. Die Verantwortlichen des SK Rapid einigten sich mit Badji auf einen Dreieinhalb-Jahres-Vertrag bis Sommer 2022. Über die Ablösesumme wurde offiziell Stillschweigen vereinbart, sie soll sich aber angeblich auf 1,5 Millionen Euro belaufen.

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„Aliou Badji ist ein Spieler, den wir seit Herbst auf unserer Liste hatten und der zu jenen Top-3-Kandidaten gehörte, mit denen wir uns seit Längerem intensiv beschäftigt haben“, so Rapid-Geschäftsführer Sport Fredy Bickel. „Bei ihm war die Verpflichtung besonders herausfordernd, weil bis vor Kurzem die Ablöseforderungen seines Ex-Vereins für uns nicht stemmbar gewesen wären. Wir haben alle […] um ihn gekämpft und darum erfüllt es uns mit großer Freude, dass es nun mit der Fixierung geklappt hat!“ Sein Kurzfazit: „Es hat seine Zeit gebraucht, dafür konnten wir unser Budget einhalten.“

Auch Cheftrainer Didi Kühbauer zeigte sich von der Verpflichtung seines neuen Stürmers sehr angetan und darüber erfreut, „dass es gelungen ist. Nicht, weil wir unseren aktuellen Angreifern nicht vertrauen, sondern, weil wir den Konkurrenzkampf um diese Position intensivieren möchten.“ Der Senegalese könne nun wie jeder andere Spieler in jedem Training beweisen, dass er in die erste Elf gehöre. Und der Neo-Stürmer in Grün-Weiß selbst? „Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Transfer zu Rapid geklappt hat. Ich kenne den Verein natürlich aus den Medien und er ist mir, nicht zuletzt durch seine Fans und die Spiele in Europa ein Begriff. Ich bin ehrgeizig und werde versuchen, sehr schnell in die Mannschaft zu finden, weil ich zeigen will, warum man mich geholt hat.“

Die Grün-Weißen gaben am Transfer-Schlusstag übrigens auch noch andere Personalien bekannt. Philipp Malicsek wechselte zum Zweitligisten FAC, Mittelfeldmann Kelvin Arase als Kooperationsspieler des SV Horn ebenfalls zurück in die zweithöchste Spielklasse. Der U21-Nationalspieler soll laut Bickel aber weiterhin „immer wieder“ mit der Rapid-Kampfmannschaft trainieren. Beim Kroaten Ivan Mocinic stehe laut Bickel eine Leihvariante zu einem anderen Verein kurz vor dem Abschluss. „Bis dahin bleibt er ein Teil unseres Profikaders und trainiert bei der ersten Mannschaft mit“, erklärte Rapids Sportchef. In der heimischen Bundesliga ist das Transferfenster seit Mittwochnachmittag allerdings geschlossen.

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