03.02.2019 15:30 |

80 Millionen Umsatz

Bullen denken international

Salzburg erwirtschaftete 2017/18 über 80 Millionen Euro. Obwohl die Summe zur Reserven-Bildung reicht, hat Geschäftsführer Reiter Umsatzsteigerung im Sinn. Die könnte im „virtuellen“ Bereich entstehen.

Salzburg kehrte gestern vom zehntägigen Camp in Portugal zurück. Dank 80 Millionen Euro Umsatz 2017/18 hatte Geschäftsführer Stephan Reiter im Vorfeld nicht überlegen müssen, ob er den Bullen wie andere Bundesligisten nur eine Woche finanzieren könne.

Doch auch, wenn man im nationalen Vergleich als Nummer eins rund 35 Millionen Euro vor Rapid liegt - international gibt’s Luft nach oben: „80 Millionen Umsatz war für uns zufriedenstellend, weil wir auch einen ordentlichen Gewinn machen konnten“, sagt Reiter.

„Wir haben für die Saison 2018/19 6.500 Abos, rund 1000 VIP-Karten verkauft. Für den Sky-Box-Bereich mussten wir sogar eine Warteliste anlegen.“ Aber: „Mit 80 bis 100 Millionen Umsatz liegt man in der deutschen Bundesliga irgendwo im unteren Drittel. Die Schere geht da immer weiter auseinander.“

Um europäisch nicht zu sehr an Boden zu verlieren, denken die Bullen weiter. Topverkäufe bilden wie der Einzug in den Europacup weiterhin zentrale Umsatz-Säulen. Potenzial sieht der Meister im E-Gaming-Bereich und virtuellen Stadionerlebnis schlummern. Stichwort Mobiltelefone.

Valentin Snobe
Valentin Snobe
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