Mo, 18. Februar 2019
04.02.2019 06:52

Weitere Erkenntnisse

Opfer lag eine Stunde in Schleuse vor Spielhölle

Weitere Erkenntnisse zum Toten in einem illegalen Glücksspiellokal in Wien-Meidling. Der Mann erlitt einen Herzinfarkt und lag eine Stunde lang in der Zutrittsschleuse der Spielhölle. Weil die Eingangstüren fest verschlossen waren, konnten Sanitäter und Notarzt nicht zum Patienten vordringen.

Ein anonymer Anrufer hatte gegen 22.45 Uhr die Rettung alarmiert. Weil alle Zugänge in der Siebertgasse 18 versperrt waren, gingen die Helfer zunächst in ein benachbartes Sportwettenlokal, um nachzufragen, was los sei. Da dort niemand etwas wusste, zogen die Retter ab. Mehr als eine Stunde später erneut ein Notruf.

Erst jetzt kam ein zweites hinbeordertes Rettungsteam ins Foyer des illegalen Etablissements, weil ein in der Tür eingeklemmter Feuerlöscher den Zutritt ermöglichte. Das Herzinfarkt-Opfer konnte aber nur noch tot geborgen werden.

Wer war der Anrufer?
Jetzt ermittelt die Polizei: Wer war der Anrufer? Wer legte den Feuerlöscher in die Tür? Warum leistete niemand Erste Hilfe? Die Spielhölle ist mittlerweile gesperrt und amtlich versiegelt. Die illegalen Automaten sind beschlagnahmt.

Der frühere Polizeigeneral und Nationalrat Karl Mahrer kennt die Methoden solcher Lokalbetreiber: „Sie gehen mit großer Brutalität vor.“

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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