So, 17. Februar 2019
31.01.2019 08:38

Ausbau der Zugstrecke

30 Jahre Verspätung: Wien rückt Bratislava näher

Rund drei Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs rücken Wien und Bratislava näher zusammen - nun endlich auch, was den Zugverkehr betrifft. Bis 2023 sollen die 37 Schienenkilometer zwischen den Hauptstädten bei laufendem Betrieb modernisiert werden. Statt bisher 66 Minuten soll man dann in 40 Minuten auf dieser Strecke unterwegs sein. Allein 2019 investieren die ÖBB insgesamt 600 Millionen Euro in der Ostregion Wien, Niederösterreich und Burgenland - ein Teil davon wird dazu verwendet, ältere Bahnhöfe in Schuss zu bringen.

Die eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke zwischen den Städten war voll ausgelastet - der Ausbau soll Abhilfe schaffen. Ein erster Abschnitt der modernisierten Strecke Wien-Bratislava wurde bereits Ende des Vorjahres in Wien mit der Marchegger Ostbahn eröffnet. Auf der 4,5 Kilometer langen Strecke zwischen den Haltestellen Wien Erzherzog-Karl-Straße und Wien Aspern Nord, zuvor mit Dieselantrieb geführt, ist man nun zweigleisig und elektrifiziert unterwegs.

Bis zu 160 km/h statt 120 km/h nach Fertigstellung möglich
Heuer ist der niederösterreichische Abschnitt an der Reihe: Hier werden etwa 30 Schienenkilometer in Angriff genommen. Die Streckengeschwindigkeit soll durch den Ausbau von 120 km/h auf eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h angehoben werden, so ist die Verkürzung der Fahrzeit möglich.

Auch andere Verkehrsteilnehmer können sich über Verbesserungen freuen: 13 Eisenbahnkreuzungen entlang der gesamten Strecke werden durch Über- oder Unterführungen ersetzt und Lärmschutzwände errichtet. Fußgänger und Radfahrer können zahlreiche Bahnbegleitwege künftig als Spazier- oder Radweg nutzen.

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