Konzert im Posthof:

Vom Tod des Freundes aus der Bahn geworfen

Sieben Jahre brauchte der deutsche Singer-Songwriter Gisbert zu Knyphausen für sein neues Album „Das Licht dieser Welt“, mit dem er nun erstmals im Linzer Posthof zu Gast sein wird (1. 2.). Der plötzliche Tod seines Musikerfreundes Nils Koppruch hatte ihn für längere Zeit aus der Bahn geworfen.

„Krone“:Wie sehr hat der unerwartete Tod Ihres Freundes die neuen Songs beeinflusst?

zu Knyphausen: Ich hatte eine Zeit lang den Antrieb verloren, Songs zu schreiben, und als der wiederkam, hat mich das Thema natürlich schon beschäftigt und es kommt auf einigen Songs vor. Als Erinnerung an Nils habe ich einen Song, den er angefangen hatte, fertiggeschrieben, „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall“, er bildet den Abschluss des Albums und das war ein schöner Weg für mich, eine Referenz an ihn einzubauen.

Gibt es auch schon ganz neue Songs, die Sie in Linz das erste Mal spielen werden?

Ich versuche gerade, die vielen Enden angefangener Songs aufzuklauben und zusammenzufügen, damit ich davon auch live etwas spielen kann. Oft klingen die Lieder aber dann noch ganz anders, als sie später auf dem Album zu hören sind.

Haben viele Fans die sieben Jahre „Durststrecke“ bis zum neuen Album durchgehalten?

Ja, eigentlich schon, und ich finde das total schön, wenn ich am Konzert Leute sehe, die vor zehn Jahren auch schon da waren und mich auf meinem Weg weiterhin begleiten.

Sie veranstalten auch Ihr eigenes Festival, Heimspiel Knyphausen, wen würden Sie sich als Headliner wünschen?

Conor Oberst, ganz klar. Seine Songschreibekunst bewundere ich sehr.

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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