21.01.2019 06:01 |

Tierische Angelobung

Junge Polizei-Spürnasen starten mit Ausbildung

Sie erschnüffeln Drogen und Sprengstoff, spüren Vermisste und Kriminelle auf - und sie können im Extremfall sogar als Waffen eingesetzt werden! Hunde sind aus dem Polizeidienst längst nicht mehr wegzudenken. In der Bundeshauptstadt nahmen jetzt gleich sieben neue Spürnasen ihren Dienst bei der Exekutive auf.

Noch folgen die Nachwuchs-Cops zwar nicht aufs Wort, doch im Laufe ihrer Ausbildung werden die Vierbeiner zu Elite-Polizisten ausgebildet. Die feinen Spürnasen sind bei Drogen-Schwerpunkten ebenso mit von der Partie wie bei der Suche nach Vermissten oder Mördern. Und auch bei Demonstrationen leisten sie durch ihre imposante Erscheinung - vor allem Rottweiler und Riesenschnauzer - einen wichtigen Beitrag.

Innerhalb der Truppe genießt die Polizeidiensthundeeinheit (PDHE) jedenfalls hohes Ansehen. Polizeipräsident Gerhard Pürstl vollzog kürzlich die Angelobung von sieben jungen „Beamten auf vier Pfoten“ in Wien-Floridsdorf persönlich.

„In der Freizeit einfach wieder Hund sein“
Österreichweit befinden sich knapp 400 Hunde im Polizeieinsatz. Nach Dienstschluss werden sie natürlich nicht in einen Zwinger gesperrt, sondern gehen mit ihren zweibeinigen Kollegen nach Hause. „Unsere Tiere brauchen es, in der Freizeit einfach wieder Hund sein zu können“, bringt es ein Ausbildner auf den Punkt.

Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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