110-Jahre-Jubiläum

Sturm-Gala und Zuljs Abschied im Reigen der Großen

Mit einer großen Gala begannen Sturms Feiern zum 110-jährigen Jubiläum. In der Grazer Seifenfabrik gab’s nostalgisches Flair um Ivica Osim und seine Jahrhundert-Mannschaft sowie den letzten Auftritt von Regisseur Peter Zulj.

Zum Auftakt des 110-jährigen Sturm-Jubiläums waren gestern alle Großen der schwarz-weißen Familie in der Grazer Seifenfabrik. Präsident Christian Jauk und seine Geschäftsführer Günter Kreissl und Thomas Tebbich hatten neben Wirtschafts- und Politprominenz (um LH Hermann Schützenhöfer) sowie Vertretern von ÖFB, Bundesliga und StFV (Dr. Wolfgang Bartosch) auch die Ex-Präsidenten Gerald Stockenhuber, Alois Paul, Hans Fedl und Claudia Rinner (die Gattin des verstorbenen Hans Rinner) sowie fast alle Vereinsgrößen eingeladen.

Osim geehrt
Jahrhunderttrainer Ivica Osim, der für seine Verdienste den erstmals vergebenen Fritz-Longin-Preis erhielt, hatte nach langer Zeit wieder alle seine Schützlinge aus der „goldenen“ Champions-League-Generation um sich. Und klar war der Maestro aus Sarajevo erfreut, wie sehr seine Ex-Schüler Österreichs Fußball derzeit als Trainer prägen: Franco Foda ist als Teamchef oberster Fußballlehrer der Nation - und ein Viertel der Fußball-Bundesliga tanzt nach der Pfeife von Roman Mählich (Sturm), Markus Schopp (Hartberg) und Ranko Popovic (St. Pölten).

Dazu sind auch Ivica Vastic, Mario Haas, Günther Neukirchner und Hannes Reinmayr (die neben Mandi Steirer, Andy Pichler und Walter Saria zur Jahrhundertmannschaft zählen) im Trainer-Business.

„Sturm hat mehr Trainer als Angestellte“, schmunzelte Osim. „Freut mich, dass Roman Mählich Sturm-Trainer ist. Er ist ein echter Winner. Er ist klein, aber in der Natur ist alles, was klein ist, gefährlich.“

Mählich freute sich übers Wiedersehen mit seinen alten Kumpels, hatte Ivica Vastic am Schmäh. „Hearst Ivo, wo hast deine Krawatte?“ Da schmunzelte auch „Schoppi“, der mit Jürgen Säumel aus Hartberg extra angerauscht war.

Zulj startet Abenteuer
Abseits der launigen Moderation von Comedian Michael Ostrowski und zu den Klängen der Londoner Damen-Band „High on Heels“, die schon bei Chelseas Weihnachtsfeier aufgetreten war, wurde natürlich viel über den Transfer von Peter Zulj, der sich gestern bei der Gala sehr emotional von der Mannschaft verabschiedete, zu Anderlecht diskutiert. Heute fliegt der Teamspieler nach Brüssel, Sonntag ist er live beim Frühjahrsauftakt - aber nur als Zuseher: „Wegen des Trainingsrückstands hab ich 14 Tage Individualtraining.“ Aber der Peter ist fix bei Neo-Coach Fred Rutten eingeplant: „Vom Trainer bis zum Sportchef wollten mich alle verpflichten.“

Bezüglich einer Ablöse wollte sich Boss Jauk nicht in die Karten schauen lassen: „Wir sind zufrieden!“ Coach Mählich, der heute (17.30) in Messendorf gegen Steyr testen lässt, soll aber einen Stürmer und einen linken Verteidiger bekommen.

Volker Silli, Burghard Enzinger und Georg Kallinger (Kronen Zeitung)

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