15.01.2019 12:59 |

Ein Opfer verstorben

Lawine bei Ankogelbahn: Vater und Sohn verschüttet

Eine Lawine ist Dienstagmittag im Bereich eines Forstweges neben dem Skigebiet Ankogel in Mallnitz (Kärnten) abgegangen. Laut ersten Angaben der Polizei wurden zwei Skifahrer, Vater und Sohn, aus Tschechien verschüttet. Beide konnten trotz der schlechten Wetterbedingungen, es tobt ein Schneesturm, von den Einsatzkräften gefunden werden. Während der Vater nahezu unverletzt blieb, musste sein Sohn reanimiert werden. Für den jungen Wintersportler kam trotzdem jede Hilfe zu spät. Auch in Osttirol war es in der Nacht auf Dienstag zu einem Lawinenabgang gekommen.

Gegen 12.40 Uhr löste sich aus noch unbekannter Ursache ein Schneebrett im Bereich eines Forstweges neben dem Skigebiet Ankogel und riss die beiden Männer mit sich. Sie wurden verschüttet. Entgegen erster Angaben soll es sich bei den Opfern um zwei Tschechen, Vater und Sohn, handeln, die abseits der Pisten untwegs gewesen waren.

Die Männer konnten schließlich lokalisiert und ausgegraben werden. Trotz einer sofort durchgeführten Reanimation konnte der Sohn nicht mehr gerettet werden. Er verstarb noch auf dem Weg ins Spital. Sein Vater blieb nahezu unverletzt.

Prägraten von Außenwelt abgeschnitten
Auch im Osttiroler Prägraten kam es am Dienstag gegen 4.30 Uhr zu einem Lawinenabgang. Ein Schneebrett hatte sich im Bereich Haltestelle Bobojach gelöst. Aus diesem Grund wurde die L24 zwischen Virgen und Prägraten bis auf Weiteres gesperrt. Personen wurden hier zum Glück keine verletzt. Prägraten ist somit von der Außenwelt abgeschnitten.

Im nördlichen Osttirol herrscht auch unterhalb der Waldgrenze weiterhin große Lawinengefahr (Stufe 4). Die Felbertauernstraße bleibt daher bis voraussichtlich Mittwoch gesperrt.

 krone.at
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