Kommt er doch früher?

Alles wartet jetzt auf Spitäler-Chef Harnoncourt

Viele grobe Personalnöte aus dem Linzer Universitätsklinikum (KUK) liegen nun öffentlich am Tisch und nicht nur Ärztekammer-Chef Peter Niedermoser tritt für rasche Lösungen ein. Nun warten die betroffenen Ärzte und Pfleger, aber auch der KUK-Betriebsrat auf den neuen „Oberchef“ Franz Harnoncourt: „Müssen wir in ein paar Monaten alles nochmal erzählen?“

Noch kurz vor Weihnachten haben LH Thomas Stelzer und Landesrätin Christine Haberlander (beide ÖVP) Franz Harnoncourt -bisher bei den Malteser-Spitälernin Köln und vorher bei den Elisabethinen in Linz - als Vorstandschefder neuen Gesundheitsholding des Landes Oberösterreich präsentiert. Zeitgleich mit der Wiederbestellung von Karl Lehner und Harald Schöffl aus dem Holdingteil der Landesspitäler.

In welchem Führungsverhältnis zur KUK?
Und ohne Klarstellung darüber, wie das hierarchische Verhältnis zurzumindest teilweise auslaufenden KUK-Geschäftsführung (Heinz Brock und Elgin Drdra)sein wird. Erst ab 1. Juni soll Harnoncourt in der neuen Holdingstruktur arbeiten und möglicherweise auch in die KUK direkt „durchregieren“.

Alle Probleme noch einmal erzählen?
Viele KUK-Mitarbeiter hoffen aber, dass Harnoncourt schon vor dem 1. Juni „aktiviert“ wird, um sich mit ihren dringenden und drängenden Problemen zu befassen: „Jetzt (gesammelt Mitte Dezember) haben wir unsere Situation dargestellt und Lösungen vorgeschlagen. Und in sechs Monaten müssen wir das noch einmal machen?“, fragen sich die Leute, weiß Belegschaftsvertreter Branko Novacovic. Im Gespag-Bereich wird Harnoncourt heute, Dienstag, erstmals auftreten, bei der Führungskräftetagung. Und wann im KUK?

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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