Linz AG und Energie AG

„Haben Stromnetz rund um die Uhr unter Kontrolle!“

Unter der Schneelast umgestürzte Bäume, die Stromleitungen unterbrechen und die Stromversorgung ganzer Gemeinden für Stunden oder, wie zuletzt im unteren Mühlviertel, für Tage lahmlegen: Wie sicher ist unsere Stromversorgung bei extremen Winterbedingungen, wie wir sie derzeit haben? Die „Krone“ fragte nach.

„Da helfen dann alle zusammen: Die Gemeinde mit der Schneeräumung, die Feuerwehr“, berichtet Friedrich Fiedler, Leiter des Linz AG Servicecenters in Friensdorf, vom Einsatz am Wochenende im Mühlviertel.

Fehler lokalisieren
Bei solchen Witterungsbedingungen sind die Netzleitstellen von Energie AG und Linz AG die Schlüsselstellen. Johannes Zimmerberger, Geschäftsführer der Linz Netz GmbH: „In der Netzleitzentrale haben wir das Stromnetz rund um die Uhr unter Kontrolle. Wenn ein Baum auf eine Stromleitung fällt, sehen wir sofort, dass es einen Fehler gibt. Dann schicken wir umgehend Leute hin, um den Fehler genau zu lokalisieren und zu beheben.“Die Techniker vor Ort müssen ran, wenn stromführende Leitungen betroffen sind. Ein gefährlicher Job!

Stromautark
Abgesehen von wetterbedingten Störfällen ist die Energieversorgung in Oberösterreich gesichert. „Wir erzeugen mehr Strom als wir verbrauchen“, so Wolfgang Denk von der Energie AG. „Die Haushalte in Oberösterreich sind stromautark.“

Verkabelung neuralgischer Stellen
Die Schneeschäden an den Freilandleitungen haben aber auch die Diskussion um die Erdverkabelung angeheizt. „Wir investieren jährlich 50 bis 70 Millionen, um besonders gefährliche Stellen zu verkabeln. Daher gibt es auch weniger Störungen, zum Beispiel bei Stürmen, als wir sie noch vor zehn Jahren hatten“, so Denk.

Claudia Tröster/Kronen Zeitung

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