10.01.2019 19:15 |

Familiendrama

Mädchen bringen Mutter wegen Handyverbots um

Weil sie ihren beiden Töchtern ihre Handys weggenommen hatte, ist eine 32-jährige Mutter in den USA von den beiden brutal getötet worden. Die Teenager stachen mehrmals auf Ericka Hall ein, eine Kugel einer Waffe steckte außerdem in ihrer Brust. Die verdächtigen Mädchen sind erst zwölf und 14 Jahre alt.

Mit zahlreichen Stichverletzungen und einer Schusswunde wurde Ericka Hall am Freitag vergangener Woche im Vorgarten ihres Hauses in der Kleinstadt Magnolia im US-Bundesstaat Mississippi gefunden - das Messer, mit dem sie von ihren Töchtern angegriffen worden war, steckte noch in ihrem Rücken. Das traurige Ende eines Streits, bei dem es um ein von Hall verhängtes Handyverbot für die beiden Töchter ging.

„Ich denke, sie versuchte noch, an ihre Waffe zu kommen und um ihr Leben zu kämpfen“, vermutet die Tante des Opfers, Robin Coney, gegenüber dem TV-Sender WLBT. Hall hatte eine Pistole in ihrem Auto gelagert, ihr lebloser, blutüberströmter Körper wurde neben dem Wagen entdeckt.

Verdächtige Kinder baten Nachbarn um Mitfahrgelegenheit
Nach der Tat verhielten sich die Mädchen einem Nachbar zufolge, als wäre nichts geschehen - sie baten diesen sogar um eine Mitfahrgelegenheit. Die Mutter des Nachbarn bemerkte schließlich, dass die Lichter in Halls Wagen brannten, und schöpfte Verdacht, dass etwas nicht stimmte. Nachdem sie die vierfache Mutter nicht erreichen konnten, kontaktierten sie Verwandte, die schließlich die Leiche fanden.

Die ältere Verdächtige auf Facebook:

Mädchen versuchten Mutter Tage vor der Tat zu überfahren
Nur wenige Tage vor ihrem Tod hatte das Mordopfer die Polizei gerufen, nachdem die beiden verdächtigen Mädchen versucht haben sollen, ihre Mutter zu überfahren. Ericka Hall erstattete jedoch keine Anzeige. Die 14-jährige Verdächtige wurde wegen Mordes angeklagt - sie wird vom Gericht wie eine Erwachsene behandelt. Ihre jüngere Schwester wurde in eine Jugendstrafanstalt eingeliefert.

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