08.01.2019 18:11 |

Mafia-Mord in Wien

Beteiligter (29) bleibt in Untersuchungshaft

Jener Mann (29), der wegen einer möglichen Verwicklung in den spektakulären Mafia-Mordanschlag drei Tage vor Weihnachten mitten in der Wiener City am 25. Dezember verhaftet worden war, muss in Untersuchungshaft bleiben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Wien am Dienstagabend mit. Der Mann hatte ursprünglich als Zeuge gegolten, wurde später jedoch von der Staatsanwaltschaft der Beitragstäterschaft verdächtigt.

Vermutet wurde, der 29-Jährige könnte das spätere Todesopfer Vladimir R. gezielt in die Arme eines gedungenen Killers gelockt haben. Tatbegehungs- und Fluchtgefahr seien in diesem Fall nicht auszuschließen. Der Serbe bestreitet dies laut seiner Rechtsvertreterin Heike Sporn entschieden.

Serbische Behörden stellten Auslieferungsantrag
Der Justiz liegt hinsichtlich des 29-Jährigen ein Auslieferungsersuchen der serbischen Strafverfolgungsbehörden vor, wie am Montag bekannt wurde. Nach dem Mann, der in Österreich unter falschem Namen in Erscheinung getreten war, war europaweit wegen Suchtgifthandels gefahndet worden. Über die beantragte Auslieferung wird erst entschieden, wenn das Strafverfahren um den Mordanschlag erledigt ist.

Todesschütze weiterhin auf der Flucht
Bei der Schießerei war der 32-jährige Vladimir R. nach dem Verlassen eines Lokals am Lugeck am 21. Dezember regelrecht hingerichtet worden. Nach dem unbekannten Schützen wird weiterhin gefahndet. Hintergrund der blutigen Fehde soll ein Streit um Drogengeschäfte sein. Die eine Bande soll der anderen Ende 2014 rund 200 Kilogramm Kokain gestohlen haben, das in einer Wohnung im spanischen Valencia gebunkert war.

Video vom 22. Dezember: Blutiger Mafia-Mord mitten in Wien

Blutige Abrechnungen in Spanien und am Balkan
Blutige Abrechnungen, zuerst in Valencia, danach in Montenegro und in Serbien waren die Folge. Dutzende Personen sind seither eines gewaltsamen Todes gestorben.

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