100.000 Besucher

Das Risiko hat sich für Jännerrallye gelohnt!

 Bilanz der 34. Jännerrallye im Mühlviertel fällt extrem positiv aus. Vor allem überwältigende Besucher-Zahlen machen OK-Chef stolz.  Nicht nur Wagner-Sieg legte für die nächsten Jahre die Latte hoch

Messehalle Freistadt am Tag nach der Jännerrallye: Es herrschte hektisches Treiben, auch bei OK-Boss Mario Klepatsch. Der trotzdem tief durchatmen konnte, weil sich das finanzielle Risiko gelohnt hat:

Zuschauer:
Rund 100.000 pilgerten trotz teils heftigem Schneechaos an die Strecke. Das waren um 20.000 mehr als im Vorjahr, als die „Jänner“ nach zwei Jahren Pause ihr Comeback gefeiert hatte.

Finanzen:
Tief durchatmen! Heuer griff man vor allem bei der Werbung in die Tasche, investierte 70.000 €. Die neue App samt Live-Stream um 30.000 € wurde 10.500 Mal heruntergeladen. Viele andere Rallyes wollen sie nachmachen. Die Region profitiert mit fast 4 Millionen € Wertschöpfung.

Organisation:
800 Leute sorgten für einen guten Ablauf. Das Kernteam besteht aus sechs Unerschrockenen, die neben ihren Brotberufen das ganze Jahr für das Event schuften. Diese Leute zahlen sich sogar die Team-Bekleidung selbst.

Strecke:
Die neue Etappe in Lasberg war überragend, Pierbach schon Kult. Top: Gemeinden stellten Holzarbeiter, um die Bäume vom Schneedruck zu befreien.

Die Rallye:
Ein Überlebenskampf! Nur 31 von 52 Teams sahen das Ziel. Der Sieg von Julian Wagner war eine Macht-Demonstration.

Zukunft:
„Im Prinzip haben die Arbeiten schon begonnen“, grinst Klepatsch. Wichtige Partner wie das Land OÖ stehen hinter dem Millionen-Event. „Jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen“, so Klepatsch.

Markus Neißl/Kronen Zeitung

Markus Neissl
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