04.01.2019 13:37 |

Verängstigte Raubkatze

Wilder Puma in Chiles Hauptstadt von Baum gerettet

Mehr als 14 Stunden hat am Donnerstag ein wilder Puma ein Viertel der chilenischen Hauptstadt Santiago in Atem gehalten. Nach Angaben des Stadtzoos verharrte das etwa 30 Kilogramm schwere Jungtier regungslos auf einem hohen Baum, bis es schließlich gerettet werden konnte. Die Raubkatze war vor Menschen und Hunden auf den Baum geflüchtet.

Experten schossen einen Betäubungspfeil auf den Puma, der in der Folge vom Baum fiel und auf vorsorglich ausgelegten Matratzen landete. „Was für ein Szenarium“, sagte die Leiterin des für die Rettung zuständigen Zoos, Alejandra Montalba.

Zweige bremsten Sturz zusätzlich
Sie versicherte, das Risiko für den jungen Puma sei gering gewesen. Die Zweige des Baumes hätten seinen Sturz aus 18 Metern Höhe zusätzlich abgemildert. Allein wäre er nicht heruntergekommen, versicherte sie. Das Tier wurde zunächst im Zoo untergebracht, es soll, nachdem es sich von seinem Abenteuer erholt hat, wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.

Montalba zufolge ist unklar, wie die Wildkatze in das Wohngebiet im Stadtteil El Arrayan gelangte. Santiago de Chile dehnt sich immer weiter aus, bis hin zu den Ausläufern der Anden. Durch die Einschränkung ihres Lebensraums geraten Wildtiere zunehmend in den Einzugsbereich der Millionenmetropole.

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