Mi, 23. Jänner 2019

Nach Pleite

03.01.2019 12:19

Insolvenzverfahren bei Gailtaler Betrieb eröffnet

Ihren beinahe 170 Mitarbeitern will Erni Gratzer, die mit ihrem Bruder Franz Zoppoth die „a.zoppoth haustechnik“ führt, wie bereits im Dezember berichtet, auch weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz bieten. Nun wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Baustellen mit Verlusten, Kalkulationsfehler, Forderungsausfälle von mehr als drei Millionen Euro: In den vergangenen Jahren lief es beim seit 60 Jahre bestehenden Unternehmen Zoppoth nicht optimal. Nun ist es jedoch gewiss: Trotz der Insolvenz wird es weitergehen. Nachdem im November keine Löhne und Gehälter ausgezahlt worden waren, gab es noch im Dezember eine Akontozahlung. Die AK gewährte ein zinsenloses Darlehenfür die Betroffenen.Die Auftragsbücher sind bis ins Jahr 2020 hinein voll.

Zehn Millionen Euro an Verbindlichkeiten
Am Donnerstag gab der AKV Europa bekannt, dass über das Vermögen von a.zoppoth haustechnik GmbH ein Insolvenzverfahren beim Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde.

„Die Schuldnerin beschäftigt 165 Dienstnehmer. Die Verbindlichkeiten betragen rund zehn Millionen Euro. Es werden die Fortführung des Betriebes sowie der Abschluss eines Sanierungsplanes angestrebt“, heißt es seitens AKV: „Von der Insolvenz sind rund 300 Gläubiger betroffen, die überwiegend auf Bankverbindlichkeiten in der Höhe von 3,6 Millionen, Lieferantenverbindlichkeiten von 3,7 Millionen und Forderungen der Dienstnehmer von etwa 2,57 Millionen fallen.“


Überschuldung und Sanierungsplanvorschlag
Aktiva werden in der Höhe von 3,8 Millionen angeführt, sodass die Überschuldung derzeit mit rund 6,2 Millionen anzuführen ist. Im Zerschlagungsfall werden die Aktiva geringer zu bewerten sein. Laut AKV plant die Schuldnerin die Fortführung des Betriebes sowie den Abschluss eines Sanierungsplanes. Als Sanierungsplanvorschlag wird eine 20 prozentige Quote, zahlbar in zwei Raten in zwei Jahren, angestrebt.

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